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Rauhe, Hermann: Von der ersten deutschen Bürgeroper bis zur Elbphilharmonie. Die Musikstadt Hamburg und ihr neues Wahrzeichen. Hg. von der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg. Unter Mitarbeit von Peter Rümenapp. Hamburg: Ellert & Richter 2017. 287 S. : Ill. ; 21 cm. ISBN 978-3-8319-0684-0, geb.: 16,95 €

Eine ausführliche Darstellung der Freien und Hansestadt Hamburg, in der nicht nur die Musikgeschichte vom 17. Jahrhundert bis heute im Mittelpunkt steht.

Das Gebäude der Elbphilharmonie im Hafen, das der schönen Stadt im Norden Deutschlands ein neues und unvergleichliches Wahrzeichen geschenkt hat, bildet das Endziel dieses vortrefflichen Werkes aus der Hand von Hermann Rauhe, dem Musikwissenschaftler und langjährigen Präsidenten der Hamburgischen Hochschule für Musik und Theater. Zusammen mit dem Kollegen Peter Rümenapp ist es hier vortrefflich gelungen in die Musikgeschichte Hamburgs einzuführen, die jeweiligen Grundlagen und handelnden Personen so informativ und einladend zu beschreiben, dass dieses Werk mit großem Gewinn gelesen werden muss. Die Autoren zeigen den Weg der Musik von dem Barock, über das Zeitalter der Aufklärung, der nicht so leichten Zeit von Napoleon bis zum 1. Weltkrieg, der Vor-, Kriegs- und Nachkriegszeit des vorigen Jahrhunderts bis in die heutigen Tage auf. Eingebettet ist dieser Weg in das Leben der Menschen, die das Musikleben in Hamburg geprägt haben. Hier können nur einige benannt werden: Georg Friedrich Händel, Johann Mattheson, Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Schwester, Johannes Brahms, Hans von Bülow, Peter Tschaikowsky und natürlich die wichtigsten Personen dieser Tage, die Musik in Hamburg geprägt haben. Überzeugend ist, dass dieses in den jeweiligen Zusammenhang der politischen und sozialen Entwicklung der Hansestadt gestellt wird.

Dieses Buch sollte nicht nur vor einem Besuch der Freien und Hansestadt gelesen werden, dann aber bestimmt, und eben in den Büchereien zu finden sein.

Signatur: Ma
Schlagworte: Musik | Geschichte | Hamburg
Bewertung: +++
Rez.: Kurt Triebel