Textlose Bücher für Kinder

Fitzpatrick, Marie-Louise: Fledereule Eulenmaus. Frankfurt: Sauerländer 2017. O. Pag. : überw. Ill. ; 21 cm. ISBN 978-3-7373-5485-1, geb.: 14,99 €

Das Buch für die Augen zeigt das Zusammenfinden von Fledermaus- und Eulen-Familie und lädt zum Erzählen ein.

Ein echtes BILDER-buch, das ohne Worte eine zauberhafte Geschichte erzählt. Am Ast der Eulenfamilie findet eines Tages eine ebenso große Fledermausfamilie ihren Hängeplatz. Befremden, Neugier, Verunsicherung auf beiden Seiten sind bildlich herrlich festgehalten in kleinen Gesten und vor allem in den Augen. Als ein Sturm alle durcheinander wirbelt und in Lebensgefahr bringt, helfen sie sich und es beginnt ein vergnügtes Zusammenleben der Kinder, dem die Eltern entspannt zuschauen.
Die Bilder fangen Gefühle und Stimmungen wunderbar ein. Sie machen Lust aufs genaue Hinsehen, um die kleinen Veränderungen von Seite zu Seite wahrzunehmen.
Förderung von Sprache, Sehen und Vergleichen, Nachdenken über ein gutes Zusammenleben in Verschiedenheit – all das bietet dieses Buch, auf das Kinder außerdem mit „wie süüüß“ reagieren und Lust haben, es anzusehen.

In Familie und Kita sehr gut einzusetzen. Das ist Sprach- und Wahrnehmungsförderung verbunden mit Spaß und Lust.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Familie | Freundschaft | Miteinander | textlos
Bewertung: +++
Rez.: Brigitte Messerschmidt

Wiesner, David: Herr Schnuffels. Dt. von Paula Hagemeier. Hamburg: Aladin 2014. O. Pag. : überw. Ill. ; 24 cm. Aus d. Engl. ISBN 978-3-8489-0066-4, geb.: 16,90 €

Die Geschichte von Herrn Schnuffels ist eine Mischung aus Bilderbuch und Comic. Auch für Nicht-Muttersprachler geeignet.


Herr Schnuffels ist ein Kater, der sich schrecklich langweilt. Ein winziges Raumschiff, das zwischen seinen Spielsachen landet, weckt sein Interesse. Beim Spielen beschädigt er das Raumschiff so, dass die Besatzung aussteigen muss. Mit Mühe entkommen die Außerirdischen dem Kater. Sie retten sich unter einen Heizkörper, dort werden sie von drei Ameisen und einem Marienkäfer freundlich aufgenommen. Sie helfen den Fremden bei der Reparatur des Raumschiffes. Als die Außerirdischen das Wandgemälde unter der Heizung sehen, das von den Begegnungen der Ameisen mit dem Kater erzählt, vervollständigen sie es mit ihren Erlebnissen. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Kater so zu verwirren, dass sie ihr Raumschiff erreichen und heimfliegen können. Die Geschichte, die noch viel Raum für die eigene Fantasie lässt, kommt fast ohne Worte aus. Die Außerirdischen verständigen sich mit einer Art Hieroglyphen, die in Sprechblasen angeordnet sind. Die farbenfrohen Bilder sind in Paneelen angeordnet.

Empfohlen für Gemeindebücherei, Grundschulen und Kitas.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Textlos|Fantasie
Bewertung: +++
Rez.: Eva Basler

Kirchberg, Ursula: Bogomil. Langenhagen: Talisa 2012. O. Pag. : überw. Ill. ; 31 cm. ISBN 978-3-939619-22-2, geb.: 14,80 €

Textloses Bilderbuch über eine Gemeinschaftsaktion von sieben Kindern und einem jungen Automechaniker.


Ein namenloser junger Mann mit einer grüngelben Kappe (Formel 1?) zieht aus einem riesigen Schrotthaufen ein blaues altes Auto. Sieben Kinder beobachten ihn, wie er den Wagen auf der Hebebühne wieder flott macht. Zum Schluss kommt noch eine Sonnenblume drauf, dann rollt der Wagen - mit tatkräftiger Unterstützung der schiebenden Kinder - davon. Doch halt: er bremst und lädt die ganze Bande zum Mitfahren ein. Das kann nicht gut gehen. Im strömenden Regen und vor den hängenden Köpfen der Betrachter wird der Wagen wieder auf den Schrott gebracht. Zum Schluss die neue Wendung: es gibt einen roten Bus, der Platz für alle hat und den sie gemeinsam herrichten. Ursula Kirchbergs expressive Ölbilder erzählen die Geschichte verständlich und spannend für jeden Betrachter, gleich welcher Muttersprache oder Nationalität.

Gut dass der Talisa-Verlag das Buch, das 1999 erstmals erschienen ist, wieder herausgebracht hat. Es fehlen künstlerisch anspruchsvolle und breit einsetzbares Bilderbücher. Als solches für jede Bücherei und Kita empfohlen.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: textlos|Gemeinschaft|Interkulturalität
Bewertung: +++
Rez.: Gabriele Kassenbrock

Dubuc, Marianne: Bus fahren. Dt. von Julia Süßbrich. Weinheim: Beltz & Gelberg 2015. O. Pag. : überw. Ill. ; 18 cm. Aus d. Franz. ISBN 978-3-407-82088-4, geb.: 13,95 €

Für ein kleines Mädchen, das zum ersten Mal alleine zur Oma fährt, wird das Busfahren zu einem spannenden Abenteuer. 
    
Selbstbewusst steigt Clara in den Bus, winkt noch einmal der Mutter und setzt sich hin. Was für interessante Mitfahrer sie hat! Eine Katze, die strickt, zwei Hasenmädchen, die aus der Schule kommen, eine Maus, die ihr Köfferchen unter den Sitz gestellt hat, ein großer Bär mit blauen Stiefeln, eine Schildkröte mit Obst im Netz. Und ein Faultier sitzt da und schläft. Beim nächsten Halt steigen einige aus, andere kommen dazu. Wir ahnen beim Blick durch die Scheiben schon, wer da kommt. Frau Maulwurf kann ihre Kinder kaum bändigen, ein Mensch vergräbt sich hinter seiner Zeitung (unbedingt die lustigen Schlagzeilen beachten). An der Haltestelle im Wald steigt Familie Wolf zu. Clara teilt sich mit dem kleinen Wolf ihre Kekse. Jetzt geht es durch einen dunklen Tunnel und dann ist nichts mehr, wie es war. Plätze und Requisiten sind vertauscht, und es macht großen Spaß, alles wieder neu zu sortieren. Will der Fuchs etwa den Biber bestehlen? Da ist schon Claras Haltestelle und Oma wartet.

Es gibt nur wenig Text, man muss die in zarten Farben fein gestrichelten Bilder „lesen“. Ein wunderbares Buch zum Entdecken und Erzählen für Kinder ab 3 J.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Selbständigkeit|Sprachförderung
Bewertung: +++
Rez.: Heidrun Martini

Flöthmann, Frank: Grimms Märchen ohne Worte. 4. Aufl. Köln: DuMont 2015. 86 S. : überw. Ill. ; 30 cm. ISBN 978-3-8321-9708-7, geb.: 19,99 €

Sechzehn bekannte Grimm-Märchen in Comicmanier und ohne Worte erzählt.

Vier bis sechs Seiten braucht der Grafik-Designer Frank Flöthmann um Rotkäppchen, Hans im Glück oder Dornröschen zu erzählen. Dabei sind die Farben und Formen reduziert auf Schwarz, Rot und Grün, runde Köpfe, Sprechblasen mit Piktogrammen und minimale aber wirkungsvolle Veränderungen bei den Gesichtern. In wechselnden, immer rechteckigen Formaten lässt sich der Lauf der Geschichte verfolgen, dabei sind stets die Pfeile zu beachten, die mal nach rechts, mal nach unten oder links weisen und ohne die man der Handlung nicht folgen kann. Trotz der Textlosigkeit ein recht anspruchsvolles Buch, das gut geeignet ist, mit Kinder, die das Märchen kennen, die Handlung zu verfolgen und neu zu erzählen.

Ein Bilderbuch für Bücherei, Kita und Grundschule, vielseitig einzusetzen in der Spachförderung, in der Veranstaltungsarbeit, als Ratespiel und einfach zum Spaß haben. 

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Märchen|Sprachförderung|Comic
Bewertung: +++
Rez.: Gabriele Kassenbrock

Pimentel, Marcelo: Eine Geschichte ohne Ende. Ein Bilderbuch aus Brasilien. Basel: Baobab 2015. O. Pag. : überw. Ill. ; 21 cm. ISBN 978-3-905804-64-5, geb.: 14,90 €

Textloses Bilderbuch über die Tiere Brasiliens, die für kurze Zeit ein farbiges Kleid bekommen.

Der brasilianische Illustrator zeigt mit diesem Pappbilderbuch, wie man ganz ohne Worte und mit zwei Farben auf packpapierbraunem Untergrund erzählen kann. Jeweils von links nach rechts bewegt sich der schier endlose Zug von südamerikanischen Tieren: Schlange und Papagei, Affe und Gürteltier, Panther und Schildkröte. Alle sind schwarz. Doch plötzlich taucht eine Hand auf, die mit einem rotbeklecksten Finger rote Muster auf den Bildrand malt. Auf der nächsten Doppelseite beginnt die Verwandlung: ein Mensch mit rotem Farbtopf malt jedem, der möchte, ein Muster, rote Schnurrhaare, Flügel oder Schnäbel auf. Durch die folgende Nacht gehen die Tiere neu geschmückt, am Tag entdecken sie einen Spiegel, in dem sie ihre Pracht bewundern können. Doch dann kommt der Regen und alles Rote verschwindet wieder. Aber der Mensch mit dem Farbtopf wartet auf der vierten Umschlagseite und so kann die Geschichte von vorn beginnen.

Ein besonderes Pappbilderbuch, das auch ästhetisch über den europäischen Tellerrand blicken lässt. Gut in der interkulturellen Arbeit einsetzbar.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Tiere|Sprachförderung|Pappbilderbuch
Bewertung: +++
Rez.: Gabriele Kassenbrock

Rathmann, Peggy: Gute Nacht, Gorilla. Frankfurt am Main: Moritz 2006. O.Pag.: überw. Ill. ; 20 cm. ISBN 3-89565-177-x, kt.: 8,95 €

Ein Zoowärter sagt seinen Tieren Gute Nacht, doch dann nimmt die Geschichte einen ungeahnten Verlauf.

Schon das Titelbild weckt Spannung und stellt uns die Hauptpersonen vor: Nach rechts geht ein Zoowärter leise im Schein seiner Taschenlampe aus dem Bild.  Im Mittelpunkt des Bildes schaut uns ein Affe an, verschwörerisch den Finger auf den Mund gelegt. Was will er mit dem großen Schlüssel in seiner rechten Hand?  Der Zoowärter sagt seinen Tieren Gute Nacht und merkt nicht, dass ihm der Affe den Schlüsselbund stibitzt hat. Nur wir Betrachter wissen Bescheid  und verfolgen voll Vergnügen, wie der Affe die Tiere aus ihren Käfigen befreit und wie alle im Gänsemarsch dem Zoowärter folgen bis in sein Schlafzimmer hinein. Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, ist sie aber nicht. Über die nächsten  Seiten sei nichts verraten, die muss man einfach anschauen in ihrer so genial einfachen, aber überraschend ausdrucksvollen Bildkomposition. Und woher kommt die Bananenschale auf dem letzten Bild? Also schnell zurückblättern und die Parallelgeschichte mit der Maus verfolgen!  Ein dunkelblauer Nachthimmel, bläuliche Dämmerungsschatten und trotz Nachtstimmung leuchtend warme Farben sind eine Augenweide.

Ein heiteres Buch fast ohne Text, das Eltern und Kinder schon ab 2 J. lieben werden.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Einschlafen|Sprachförderung|Humor|Pappbilderbuch
Bewertung: +++
Rez.: Heidrun Martini

Rodriguez, Béatrice: Der Hühnerdieb. Wuppertal: Hammer 2008. O.Pag.: überw. Ill. ; 15 cm. ISBN 978-3-7795-0202-9, geb.: 9,90 €

Ein Fuchs stiehlt ein Huhn, und auf der Flucht verlieben beide sich ineinander.


Das Idyll auf dem ersten Biid ist perfekt, das Spektakel auf dem zweiten Bild auch. Hier raubt der Fuchs das weiße Huhn und macht sich aus dem Staub. Hahn, Hase, Bär (?) setzen ihm nach durch Busch und Wald, in Dunkel und Nacht hinein. Längst muss der Fuchs die Gefangene nicht mehr am Schreien hindern. Während der Rast in einer Astgabel und der Nachtruhe in einer Höhle ruht das Huhn behaglich in den Armen des Räubers, der absolut friedlich aussieht. Was ist geschehen? Als die Verfolger nach strapaziöser Jagd zu Land und Wasser knüppelbewehrt den Fuchs in seiner Wohnung stellen, erleben sie ihr blaues Wunder: Die Henne will bleiben. - Stimmungsvolle Bilder (Feder, Farbe), in denen in heller und nachtdunkler Landschaft das Geschehen abläuft, bis es nach gemütvoller Szene freundschaftlich endet, gehören zu der liebevollen Geschichte ganz ohne Worte. Sie lässt an Dramatik, Komik und Originalität nichts zu wünschen übrig.

Große Empfehlung für ein kleines Buch. Für Kinder und Erwachsene.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Humor|Liebe
Bewertung: ++
Rez.: Irmgard Schmidt-Wieck

Rodriguez, Beatrice: Das Zauberei. Wuppertal: Hammer 2011. o. Pag. : überw. Ill. ; 16 cm. ISBN 978-3-7795-0355-2, geb.: 9,90 €

Vom liebevollen Hühnerdieb, dem traurigen Hahn und einem wunderbaren Zauberei. Textloses Bilderbuch.


 Der „Hühnerdieb“, ein Fuchs, stahl ein Hühnchen, floh und zeigte sich dem Bär, Hasen und Hahn am Ende überraschend zärtlich verliebt in sein Hühnchen. Soweit das 1. Bilderbuch. Hier setzt die Fortsetzung ein. Beruhigt fahren Bär und Hase nach ihrem Besuch im Boot fort. Nur der Hahn ist tieftraurig. – Wieder begleiten doppelseitige, fein skizzierte Bildtafeln durch die Abenteuer. Riesenschildkröten schleppen die Schiffbrüchigem aus dem Sturm in düstere Höhlen mit schaurigen Gerippen. Dort findet der Hahn ein merkwürdiges Ei, das davonfliegt, ihn lockt, sich fangen lässt, fällt, zerbricht. Ein winziges Krokodil ent-schlüpft – und macht den Hahn zum stolzen, glücklichen Papa. – Kunst- und stimmungsvoll prägen Farben, Komposition, markante Figurskizzen, auch witzige Details die Bilder, bauen Spannung auf. Sie wollen „gelesen“, erzählt werden, was vielleicht nicht sofort gelingt, dann aber großen Spaß macht – bis zum wiederum überraschenden, versöhnenden Ende. 
                        
Textloses Bilderbuch, das mit feinen Bildtafeln voller Überraschungen zum Erzählen herausfordert. Für nicht ganz ungeübte Bildbetrachter eine empfehlenswerte Anregung. Ab 3 J.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Erzählen
Bewertung: ++
Rez.: Heide Germann

Tjong-Khing, Thé: Picknick mit Torte. Frankfurt am Main: Moritz 2008. O.Pag.: überw. Ill. ; 28 cm. Aus d. Niederländ. ISBN 978-3-89565-192-2, geb.: 12,80 €

Die Tiere freuen sich auf ein Picknick mit zwei wunderbaren Torten. Doch dann sind die Torten verschwunden.

Eine illustre Tiergesellschaft macht sich auf zu einem Picknick. Alle freuen sich schon auf den Genuss zweier Torten, die, unter zwei Hauben geschützt, sorgfältig transportiert werden.Der Weg ist beschwerlich, führt über einen Fluss, einen steilen Hang hinauf. Die Tortenträger stolpern, doch die Torten werden gerettet. Endlich am Rastplatz angekommen, stellt man mit Entsetzen fest, dass unter den Hauben keine Torten mehr sind. Haben etwa die beiden Mäuse die Torten in ihrem Sack versteckt? Eine wilde Jagd beginnt - bis die wahren Täter entdeckt und die Torten doch noch verspeist werden können. - Das wird in wunderbaren, cartoonhaften farbigen Zeichnungen erzählt, großformatig je Doppelseite ein Bild. Mit vielen Details und kleinen Nebenhandlungen. Die Geschichte benötigt keinen Text - lebt nur vom narrativen Bild, das ein achtsames (und sehr befriedigendes) Bild-Lesen verlangt.

Eine humorvolle, detailfreudige Bildgeschichte. Die Fragen auf dem hinteren Buchdeckel animieren auch jüngere Kinder, aufmerksam zu schauen, zu deuten und zu kombinieren.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Humor|Bildgeschichte|Tiergeschichte
Bewertung: +++
Rez.: Dietrich Grünewald

Wie die Vögel. Germano Zullo. Ill. von Albertine. Dt. von Ingrun Wimmer. Hamburg: Aladin 2012. O. Pag. : überw. Ill. ; 22 cm. Aus d. Franz. ISBN 978-3-8489-0045-9, geb.: 12,90 €

„Kleine Dinge sind wie Schätze.“ - fast textloses Bilderbuch über die Freundschaft und die Sehnsucht nach dem Fliegen.

Man braucht den ganz kurzen einführenden Text nicht, um dieses wunderbare Bilderbuch zu verstehen. Über eine endlose wüstenartige Landschaft fährt ein roter Lieferwagen, bis zu einem Abgrund. Dort hält er an und ein beleibter Mann mit blauer Arbeitshose steigt aus, öffnet die Heckklappen und entlässt nach und nach große bunte Vögel in die Freiheit. Als er den Wagen wieder schließen will, entdeckt er zwei ängstliche Augen, ein kleiner schwarzer Vogel ist übrig geblieben. Freundlich zeigt der Fahrer auf den Himmel, rudert mit den Armen, doch der kleine Vogel bleibt hocken - eine ganze Zeit. Der geduldige Fahrer teilt sein Brot mit ihm und immer wieder zeigt er auf den Himmel. Schließlich hüpft und springt er und versucht zu fliegen - was natürlich im Sturz endet. Aber der kleine Vogel ist mutiger geworden und fliegt ihm hinterher. Dann bricht er auf, sie winken, der Vogel erreicht den Schwarm und der Mann in der blauen Arbeitshose steigt in sein Auto und fährt los. Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, doch die Fantasie - aus der Freundschaft geboren - ersinnt ein neues Ende.

Ein herausragendes Bilderbuch, sehr gut auch in der Sprachförderung in Kita und Bücherei einsetzbar.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Fantasie|Sprachförderung|Freundschaft
Bewertung: +++
Rez.: Gabriele Kassenbrock