Newsletter „Bücherei" 10/2015

Liebe Büchereimitarbeiterin!

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Mit dem Oktober-Newsletter möchten wir Ihnen, zusätzlich zu neuen Kinder- und Jugendbüchern, Buchvorschläge für das Ende des Kirchenjahres machen. Der Buchmarkt bietet eine Fülle von Titeln, die sich mit Abschiednehmen, Sterben, Tod und Trauer befassen. Wir stellen Ihnen hier ein Bilderbuch und Bücher für Erwachsene vor, die uns als besonders empfehlenswert aufgefallen sind.

Ihr eliport-Team


Bewertung:
+++      = hervorragend
++        = gut
+          = möglich

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► am 10. des Monats als „Gemeinde-Newsletter“ und
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Jm 1 Bilderbücher

Brauer, Sybille: Mein sprechendes Wörterbuch. Rundherum in meiner Welt. Münster: Coppenrath 2015. O. Pag. : überw. Ill. ; 20 cm. (Bilder suchen - Wörter hören). ISBN 978-3-649-61977-2, geb.: 16,95 €

Bildwörterbuch in Pappe zum gemeinsamen Betrachten und Hören.

Das vorliegende Bildwörterbuch zeigt auf fünf Doppelseiten Szenen aus dem Familienleben: Spielplatz, Stadt, Supermarkt, Meer und Bauernhof. Auf der linken Seite werden Situationen dargestellt, auf der rechten sind einzelne Gegenstände (insgesamt 20) abgebildet. Durch Aktivierung eines roten Knopfes können diese durch Berührung hörbar gemacht werden. Die Illustrationen des Bildwörterbuchs sind mit intensiven Farben und klaren Formen bereits für Kleinkinder geeignet. Im Regelfall wird das Pappbilderbuch von einem Erwachsenen und einem Kleinkind gemeinsam angesehen, so dass die Hörfunktion im Grunde nicht notwendig ist. Der ergänzende Einsatz des Buches kann für Kinder, die nicht Deutsch als Muttersprache haben, sinnvoll sein. Vorteilhaft ist, dass für die Benutzung nicht die Anschaffung eines Hörstifts notwendig ist. In der gleichen Reihe ist erschienen: „Mein sprechendes Wörterbuch“, ISBN: 978-3-649-61817-1. Für die Anschaffung vorzuziehen ist das Bildwörterbuch von Ole Könnecke „Das große Buch der Bilder und Wörter“, ISBN 3-446-23588-4, das allerdings über keine Hörfunktion verfügt.

Ein Bildwörterbuch für Kleinkinder ab 18 Monaten. Mit Hörfunktion. 

Signatur: Jm 1|Ja
Schlagworte: Bildwörterbuch|Hörfunktion|Pappbilderbuch
Bewertung: +
Rez.: Anke Märk-Bürmann

 

Lirum, larum, Löffelstiel. Erste Kinderreime. Ill. von Stefanie Klaßen. Münster: Coppenrath 2015. O. Pag. : überw. Ill. ; 13 cm. ISBN 978-3-649-62223-9, geb.: 4,95 €

Eine kleine Auswahl bekannter und beliebter Kinderreime.

In diesem kleinen, handlichen Büchlein mit den stabilen Pappseiten findet man eine ausgewählte Zusammenstellung sechs bekannter Kinderreime, die schon viele Jahre, ursprünglich auch in Liedform oder mit leicht abgewandeltem Text, in der Beliebtheitsskala ganz oben stehen.
Mit den volkstümlichen Versen „Backe, backe Kuchen“, „Lirum, larum, Löffelstiel“ oder „Eine kleine Dickmadam“ haben z.B. schon unsere Urgroßeltern ihre Kinder beschäftigt, beruhigt und getröstet und auch Sprüche wie „Liebe Sonne komm heraus“ oder „Oben auf dem Berge“ begeistern schon lange große und kleine Zuhörer beim Mitsprechen.
Die Reime sind jeweils in doppelseitige Illustrationen eingefügt, die mit ihrer sehr kräftigen, ja fast schon knalligen Farbgebung und ihren klaren, geradlinigen Formen auffallen. Gewöhnungsbedürftig ist aber vor allem die blaue Glitzerfolie, die auf allen Seiten reichlich in die meisten Details der Bilder eingearbeitet wurde und fast schon unangenehm ins Auge sticht.  
                 
Nur bei entsprechendem Bedarf. Ca. ab 12 Monate.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Kinderreime|Sprache|Pappbilderbuch
Bewertung: +
Rez.: Brigitte Heimerl

 

Moreau, Laurent: Eine Nacht voller Träume. Münster: Coppenrath 2015. O. Pag. : überw. Ill. ,; 22 cm. Aus d. Franz. ISBN 978-3-649-61924-6, geb.: 12,95 €

Wenn das Licht im Kinderzimmer aus ist, dann spielt sich dort Erstaunliches ab. Oder ist das alles nur ein Traum?

Man kennt das ja: Die Eltern sagen dem Kind gute Nacht und wünschen schöne Träume, löschen das Licht und schließen sanft die Türe - aber nicht ganz, einen Spalt bleibt sie offen, damit das Kind keine Angst haben muss vor der Dunkelheit. Was dann im Kinderzimmer passiert, erzählt das neue Bilderbuch von Laurent Moreau. Sobald die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, findet da nämlich Erstaunliches statt. Dinge, von denen man zunächst nur die Umrisse erkannt hat, stellen sich bald als liebevoll gestalteter Zauberwald heraus, in dem sogar Enten und Tiger in Frieden miteinander leben. Und wenn man schon mal einen Zauberwald im Kinderzimmer hat, dann sollte der auch erkundet werden. Auf phantasievoll gestalteten Bildern, die ganz ohne Text auskommen, wird der Betrachter in die Träume des Kindes mitgenommen. Jede Seite bietet dabei viel zu entdecken und die Eltern können ganz beruhigt sein, dass ihr Kind schöne Träume hat.

Phantasievoll gestaltetes Bilderbuch, das sich eignet, um vor dem Schlafengehen gemeinsam entdeckt zu werden. Ab 3 Jahren.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Einschlafen|Traum|Nacht
Bewertung: ++
Rez.:
Cornelia Bisten

 

Sadr, Soheyla: Trampolina. Ostfildern: Patmos 2015. O. Pag. : überw. Ill. ; 25 cm. ISBN 978-3-8436-0628-8, geb.: 12,99 €

Polina findet ihren Platz im Leben und verwirklicht ihre Träume.

Polina träumt davon fliegen zu lernen, leicht und schön wie ein Schmetterling zu sein. Es kommt aber alles anders, denn Polina ist pummelig und trampelig. Sie wird deshalb aus dem Ballettunterricht geworfen. Nur der Nachbar Monsieur Petit glaubt an Polina und ihre einzigartige Fähigkeit zu Träumen. Als ein Zirkus in die Stadt kommt, geht Polina mutig dort hin und wird aufgenommen. Polina lernt Trampolin springen und schließlich fliegen…
Das Bilderbuch ist mit warmen Farben liebevoll illustriert.

Das Bilderbuch ist ein Muss für Gespräche über das Anderssein und das Dazugehören. Für Kinder im Grundschul- und späten Kindergartenalter.

Signatur: Jm 1
Schlagworte: Anderssein|Integration|Identität
Bewertung: ++
Rez.: 
Christine Helming

 

Wandrey, Guido: Das große Europa-Wimmelbuch. Niederlande, England, Italien, Österreich, Frankreich, Spanien, Deutschland. Stuttgart: Esslinger 2015. O. Pag. : überw. Ill. ; 32 cm. ISBN 978-3-480-23236-9, geb.: 9,99 €

Familie Wimmel besucht sieben beliebte Städte Europas.  

 
Familie Wimmel ist mal wieder unterwegs. Diesmal kann man Vater, Mutter und die beiden Kinder  auf ihrer spannenden Reise quer durch Europa begleiten und mit ihnen zusammen sieben bekannte Städte kennenlernen.
Zuerst geht es nach Amsterdam. Hier sind es natürlich die Grachten, die im kurzen, einführenden Sachtext erwähnt werden und die im Mittelpunkt des doppelseitigen Wimmelbildes stehen. In den Straßen des verregneten Londons gibt es dagegen viele schwarze Taxis und rote Doppeldeckerbusse zu sehen. In Wien, Paris und Barcelona sind es vor allem die signifikanten Bauwerke, also Schloss Schönbrunn, Eiffelturm und Sagrada Família, die gleich ins Auge fallen und Stoff für weiterführende Gespräche bieten. Überall sind Massen von Menschen unterwegs und in dem kunterbunten Durcheinander der Touristen, Verkäufer und landestypischen Details ist es jedesmal gar nicht so einfach den Suchauftrag zu erfüllen und Familie Wimmel wiederzufinden.   
              
Ein herrlicher Wimmelspaß, der gleichzeitig Wortschatz, Verständnis und das Erkennen von Zusammenhängen fördert.

Signatur: Jm 1
Schlagworte:
Wimmelbilder|Europa|Pappbilderbuch
Bewertung: ++
Rez.:
Brigitte Heimerl

 

Wo gehst du hin, Opa? Ein Bilderbuch über das letzte Geheimnis. Brigitte Endres. Ill. von Marc-Alexander Schulze. Zürich: Aracari 2015. O. Pag. : überw. Ill. ; 28 cm. ISBN 978-3-905945-46-1, geb.: 14,90 €

Gemeinsam Abschied nehmen.

Emma besucht ihren schwer kranken Großvater im Krankenhaus. Verunsichert durch ein Gespräch mit der Mutter über einen möglichen bevorstehenden Abschied fragt das kleine Mädchen den alten Mann, wo er hingehen wird. Der Großvater spricht von einem Geheimnis und einem Abenteuer. Ruhig erzählt er von verschiedenen Vorstellungen über das Dasein nach dem Tod und regt bei seiner Enkelin lustige und beruhigende innere Bilder an. Aufrichtig und behutsam spricht der Großvater von einem endgültigen Abschied. Es ist für Emma ein Trost, dass der Opa ihr immer nahe sein wird, wenn sie an ihn denkt. Als Emma  später mit der Mutter zum Grab geht, spürt sie tatsächlich seine Nähe. Die großformatigen bunten Bilder enthalten viele Details, die zum Betrachten und Erzählen anregen. Leider wirken die Augen der gezeichneten Personen oft fremdartig groß und starr und vermitteln so – dem Text entgegengesetzt – eher ein schreckhaftes Erleben. Die Sprache ist kindgemäß.

Dieses Bilderbuch gibt Anregungen, wie mit einem Kind der letzte Abschied von einem Großelternteil begleitet werden kann.

Signatur: Jm 1
Schlagworte:
Sterben|Jenseitsvorstellungen|Trost
Bewertung: ++
Rez.:
Barbara Cramer

 

Ju 1 Erzählungen für das erste Lesealter (6-8 Jahre)

Coville, Bruce: Aliens haben meine Hausaufgaben gefressen. Dt. von Wolfram Ströle. Ill. von Markus Sprang. Ravensburg: Ravensburger Buchverl. 2015. 253 S. : Ill. ; 22 cm. Aus d. Engl. ISBN 978-3-473-36910-2, geb.: 12,99 €

Rod hilft Aliens dabei, einen gefährlichen intergalaktischen Verbrecher zu fassen.


Seit in Rods Kinderzimmer ein Mini-Raumschiff mit Aliens an Bord gelandet ist, ist nichts mehr wie vorher. Die Außerirdischen haben ausgerechnet ihn, den größten Trampel aller Zeiten, ausgesucht ihnen bei der Suche nach dem gefährlichsten intergalaktischen Verbrecher zu helfen. Widerstand zwecklos! Es stellt sich heraus, dass dieser Verbrecher sich auf der Erde in Gestalt eines Kindes aufhält und es sich dabei um Rods größten Feind Billy Becker handelt. Ein turbulentes Abenteuer beginnt, in dem Rod einige sehr brenzlige Situationen meistern muss und zeigen kann, was alles in ihm steckt. - Eine rasante Geschichte aus der Perspektive von Rod erzählt, mit vielen fantasievollen Einfällen, die spannend und humorvoll zugleich sind. Die Themen Mobbing und Gewalt in der Schule werden locker in die Geschichte eingebunden, aber nicht in den Vordergrund gestellt. Das Buch ist in gut lesbarer Schrift mit großem Zeilenabstand gestaltet, die Vignetten am Anfang der Kapitel lockern zusätzlich auf.

Ein Buch, dessen Titel und Titelbild Jungen ab acht Jahren sicherlich direkt anspricht und sie dazu einlädt, dieses Buch mit den vielen fantasievollen Details zu lesen.

Signatur: Ju 1
Schlagworte: Jungen|Außerirdische|Abenteuer|Mobbing
Bewertung: ++
Rez.:
Helena Schäuble

 

Lustige Dinogeschichten. Mit Fragen zum Leseverständnis. Christian Seltmann. Ill. von Pina Gertenbach. Würzburg: Arena 2015. 44 S. : überw. Ill. ; 21 cm. (Der Bücherbär; 1. Klasse). ISBN 978-3-401-70563-7, geb.: 6,99 €

Vier originelle Dinogeschichten zum Ausprobieren und Trainieren erster Lesefähigkeiten.

Ausgerechnet der kleinste und ängstlichste Flugsaurier rettet seine Schwester aus dem brodelnden Vulkan und ist damit ein echter Held. Ein Raptor-Mädchen möchte gerne so schön tanzen wie die Libellen. Zum Klackeri-Klacker-Klang der Kokosnussmusik kann sie alle ihre Freunde für das Tanzen begeistern. Im Museum leben heimlich zwei kleine Saurier in einer Austernschale und frieren ganz schrecklich, weil der geizige Direktor alle Heizungen abgedreht hat. Und was passiert, wenn sich Saurier und Tiger in einem Wohnzimmer streiten? – Die lustigen Saurier als Kinderbuchhelden werden den Erstlesern Spaß bringen und die klaren, ansprechenden Illustrationen verbildlichen anschaulich den jeweiligen Text. Zudem wird das Lesen durch die Fibelschrift, eine überschaubare Textgliederung und die sinngemäße Trennung der kurzen Zeilen erleichtert.

Gut durchdachtes Erstlesebuch nicht nur für Dino-Fans, geeignet für Leseanfänger und bei Leseproblemen.

Signatur: Ju 1
Schlagwort: Dinosaurier
Bewertung: ++
Rez.: Natascha Rothert-Reimann

 

Ju 2 Erzählungen für das zweite Lesealter (9-12 Jahre)

Herzog, Anna: Ein Hoch auf den Herbstwind. Ill. von Susanne Göhlich. Ravensburg: Ravensburger Buchverl. 2015. 132 S. : Ill. ; 22 cm. ISBN 978-3-473-36911-9, geb.: 12,99 €

Spannende Erlebnisse einer Gruppe von Kindern im Herbst.

Wie schon in "Sommer ist barfuss" erlebt die neunjährige Ami mit ihren Geschwistern und Freunden auch jetzt im Herbst turbulente Abenteuer. Sie laufen auf dem obersten Deck eines Parkhauses Inlineskater, erwischen fast einen "Autodieb", hangeln sich an Gartenzäunen entlang und riskieren dabei, in den Kanal zu stürzen oder machen sich als Geheimagenten auf die Suche nach Amis neuer Freundin Zoe und deren Opa, die beide plötzlich verschwunden sind. Eigentlich eine temporeiche, spannende Geschichte, die Kinder in ihren Bann zieht, liebevoll illustriert von Susanne Göhlich. Störend empfinde ich die sprachliche Umsetzung, die überfrachtet ist vom Stilmittel der Personifikation.

Sicherlich lässt die kindliche Fantasie häufiger mal einen Gegenstand zum Leben erwecken, aber wenn das Parkhaus seufzt, ein Auto die Zähne fletscht, die Gartenschere schnarcht, der Kanal kichert und das Jahr seinen allerletzten Schluck Sommer trinkt (um nur einige ganz wenige aus einer Vielzahl von Beispielen zu nennen), dann wäre weniger vielleicht mehr gewesen.

Signatur: Ju 2
Schlagworte:
Freundschaft|Abenteuer|Herbst
Bewertung: +
Rez.:
Petra Schulte

 

Je Erd-, Länder- und Völkerkunde, Reisen (Kinder)

Mein Niedersachsen. Ein Erlebnis-Reiseführer. Ilka Sokolowski. Ill. von Dunja Schnabel. Hildesheim: Gerstenberg 2015. 63 S. : überw. Ill. ; 30 cm. ISBN 978-3-8369-5586-7, geb.: 14,95 €

Mit Kindern Niedersachsen entdecken – ein Reiseführer.

Zwei Kinderreporter nehmen uns mit auf eine Erlebnisreise kreuz und quer durch Niedersachsen. Einzelne Regionen und Städte werden vorgestellt. Da kommt der Rattenfänger von Hameln genauso vor wie Max und Moritz; Wolfsburg mit dem VW-Werk ebenso wie die Regierungs-Stadt Hannover oder die Ostfriesischen Inseln. Sachlich wichtige Informationen werden in kurzen Abschnitten zusammengefasst und von interessanten Geschichten ergänzt. Wissenswertes und Unterhaltsamens wechseln in guter Art und Weise ab. Alte und auch jüngere Geschichte(n) ergänzen sich; das Buch geht z.B. sowohl kurz auf die Varusschlacht ein als auch auf das KZ  in Bergen Belsen, es berichtet von uralten Gräbern ebenso wie von der Grenze, die einst Ost- und Westdeutschland trennte.  Die einzelnen Regionen Niedersachsens werden mit ihren kulturellen und auch sprachlichen Besonderheiten vorgestellt;  ‚tierische’ und auch sportliche Informationen kommen nicht zu kurz. Und immer wieder gibt es plattdeutsche Sätze, an denen die Kinder ausprobieren können, ob und wenn ja wie viel sie davon verstehen. Natürlich kann alles nur kurz angerissen werden; das Buch animiert aber zum Weiterforschen und -lesen.  Farbenfrohe Zeichnungen und Fotografien ergänzen den Text, Karten verschaffen einen guten Überblick.

Für Kinder ab 8 Jahren geeignet; gut für Schulbüchereien als Ergänzung zum Sachkundeunterricht; auch für Familien geeignet, um sich einen Überblick über das Bundesland Niedersachsen zu verschaffen und Reiseziele auszusuchen.

Signatur: Je
Schlagworte: Niedersachsen|Heimat|Reiseführer
Bewertung: ++
Rez.: Margot Haffke

 

SL Romane, Erzählungen, Dramen, Lyrik

Jessen, Julia: Alles wird hell. Roman. München: Antje Kunstmann 2015. 287 S. ; 21 cm. ISBN 978-3-95614-024-2, geb.: 19,95 €

Roman über das Helle und das Dunkle eines Lebens- und Liebesweges.

Julia Jessen schreibt in ihrem Debutroman über das Mädchen Oda und ihren Lebensweg. Die LeserInnen lernen Oda als 5jähriges Mädchen kennen und begleiten sie und ihre Familie bis ins Greisenalter. Schon früh beschäftigt Oda sich mit dem Weg zwischen dem Hellen und dem Dunklen, dem Realen und dem Ausgedachten, dem Unsichtbaren und dem Mut erfordernden Sichtbaren, dem Gesehen werden. Sie gewinnt zunehmend an Souveränität und spricht aus, was alle denken, ergreift schließlich ihren Traumberuf als Tänzerin. Pubertäre Zweifel, erste sexuelle Erfahrungen, Eheleben, Mutterschaft und ein Seitensprung prägen Odas Leben. Die Auseinandersetzung mit dem Alter und seinen Beschwernissen, die Sehnsucht nach Jugend sind nachvollziehbare Stationen des Lebenswegs. Die Begleitung des krebskranken Ehemanns mit seiner Entscheidung das Ende selbst mit bestimmen zu können, verlangen Oda und den LeserInnen Einiges ab und geben dem Roman eine nicht immer leicht auszuhaltende Schwere.  '

Flüssig zu lesendes Buch mit nicht einfacher Thematik, für die man/frau sich bewusst entscheiden sollte, ggf. zur Auseinandersetzung mit dem Thema Sterbebegleitung geeignet.

Signatur: SL
Schlagworte: Familie|Alter|Sterbehilfe|Eheleben
Bewertung: ++
Rez.: Christine Helming

 

Poschenrieder, Christoph: Mauersegler. Roman. Zürich: Diogenes 2015. 219 S. ; 19 cm. ISBN 978-3-257-86271-3, geb.: 22,00 €

Fünf Schulfreunde gründen eine Alten-WG.

Fünf langjährige, alte Schulfreunde, entscheiden sich,  eine Alten-WG zu gründen. Sie kaufen eine Villa mit Seeblick und richten sich dort ein. Sie schließen einen Pakt: Jeder von ihnen soll selbstbestimmt sterben können - und die anderen helfen ihm dabei. Der Computercrack der WG tüftelt  ein Computerprogramm "Todesengel" aus. Doch vorerst genießen sie ihren Ruhestand. Als der erste von ihnen pflegebedürftig wird, engagieren sie eine kirgisische Pflegekraft und aktivieren das Todesengelprogramm. Ein unterhaltsamer Roman, der zum Schmunzeln und Nachdenken über die Frage des Älterwerdens und "Wie will ich sterben?" einlädt.

Sehr empfehlenswert, weil Poschenrieder intelligent und humorvoll an die Fragestellung der aktiven Sterbehilfe und des Alterns herangeht.

Signatur: SL
Schlagworte: Alter|Sterbehilfe|Wohngemeinschaft|Sterben
Bewertung: +++
Rez.: Christine Stockstrom

 

Soder, Stefan: Club. Roman. Wien: Braumüller 2015. 359 S. ; 19 cm. ISBN 978-3-99200-127-9, geb.: 21,90 €

Der Tod als letzte Dienstleistung im Leben, die Möglichkeit absoluter Kontrolle über die eigene Existenz.

Soder skizziert die Geschichte zweier Männer: Thomas Einselber, ca. 50jähriger Finanzmathematiker aus New York, hat seinen Job gekündigt. Er verabschiedet sich von seinen wenigen Freunden und aus seinem geregelten Leben unter dem Vorwand einer längeren Geschäftsreise. Tatsächlich kehrt er mit nichts als einer kleinen Reisetasche in die Schweiz zurück, wo er aufgewachsen ist. Klaus Reiterer ist zehn Jahre jünger. Als Journalist hat er mit privaten Geschichten über Politiker Karriere in Wien gemacht, bis sein exzessiver Drogen- und Alkoholkonsum ihn Job und Ruf gekostet haben. Seine zweite Chance: Er soll in Zürich über den mysteriösen Club Ascendant recherchieren. Was treibt einen Menschen dazu, sich den Austritt aus dem Leben zu wählen? Ist es legitim, einen Menschen bei diesem Vorhaben zu unterstützen? Ist das Zelebrieren sexueller Ausschweifungen als letzte irdische Vergnügung moralisch verwerflich? Diese und weitere Fragen stellen sich bei der Lektüre von “Club”.

Ein spannender, zum Nachdenken anregender kritischer Gesellschaftsroman, der sich dem Thema „assistierter Suizid“ einmal von ganz anderer Seite nähert.

Signatur: SL
Schlagworte: Suizid|Lebensverdruss|Lebenslust|Tod
Bewertung: +++
Rez.: hristine Stockstrom

 

C Christlicher Glaube, Religionen, religiöse Weltanschauungen

Bedford-Strohm, Heinrich: Leben dürfen - Leben müssen. Argumente gegen die Sterbehilfe. München: Kösel 2015. 174 S. ; 22 cm. ISBN 978-3-466-37114-3, geb.: 17,99 €

Ein engagierter Beitrag zur Diskussion um die Erlaubnis zum assistierten Suizid.


Der Theologe und EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm mischt sich engagiert in die Debatte über Sterbehilfe ein. Schon der Untertitel "Argumente gegen die Sterbehilfe" macht seine Position deutlich. Dennoch ist sein Buch alles andere als einseitig. Bedford-Strohm liefert eine sehr differenzierte Darstellung der Problematik in einer lernoffenen Herangehensweise. In sieben Kapitel fächert er das Thema auf. Klar und mit vielen konkreten Beispielen anschaulich unterlegt fragt er nach dem Umgang mit dem Sterben in unserer Gesellschaft, nimmt eine differenzierte Begriffsklärung vor und erläutert die Gesetzeslage in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Nach der Darstellung verschiedener sozialethischer Ansätze wendet er sich den Positionen innerhalb der Evangelischen Kirche sowie den Positionen anderer Konfessionen zu. Den Abschluss bilden fünf Leitlinien zum Umgang mit dem Sterben und konkrete Konsequenzen für die politische Debatte.

Ein wichtiger Beitrag zur  Meinungsbildung eines sehr komplexen Themas.

Signatur: Ce|Sc
Schlagworte:
Sterbehilfe|Euthanasie|Selbstbestimmung|Lebensende
Bewertung: +++
Rez.:
Christine Stockstrom

 

Gröhe, Hermann u Schneider, Nikolaus: Und wenn ich nicht mehr leben möchte? Sterbehilfe in Deutschland. Mit Beträgen von Anne Schneider u. Frank Ulrich Montgomery. Asslar: Adeo 2015. 189 S. ; 22 cm. ISBN 978-3-86334-069-8, geb.: 17,99 €

Bundesgesundheitsminister Gröhe und der Theologe Nikolaus Schneider im Streitgespräch mit der Redakteurin Evelyn Finger.

Gröhe lehnt jede organisierte Beihilfe zur Selbsttötung entschieden ab und fordert den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung. Auch Schneider schließt die Hilfe zur Selbsttötung aus. Persönlich, engagiert, ohne missionieren zu wollen, ringen zwei bekennende Christen mit einer kritischen Gesprächspartnerin um Antworten aus menschlicher, philosophischer, ethischer, soziologischer, politischer, religiöser Sicht. Wenn es um die Sorge und Nöte am Lebensende aus der Sicht der nicht-professionell Versorgenden geht, wird kein Thema ausgeklammert. Angst vor dem Tod ist nur allzu menschlich. Vertrauen ist die wichtigste Basis in der Not, gerade, wenn es darum geht, dass unsere Kräfte schwinden und wir gepflegt werden müssen. Wie gehen wir – mit unserer eigenen – Pflegebedürftigkeit um? Was macht Scham aus und wie begegnen wir ihr? Wo verlaufen die Grenzen zwischen der Beihilfe zur Selbsttötung und der Tötung auf Verlangen? Wann beeinträchtigt die eigene Freiheit andere in ihrer Freiheit?

Ein gelungener Beitrag zur aktuellen Diskussion zum Thema Sterbebegleitung und Beihilfe zur Selbsttötung.

Signatur: Cn|Ce
Schlagworte:Sterbehilfe|assistierter Suizid|Tod|Sterben
Bewertung: +++
Rez.: Christine Stockstrom

 

F Familie, Ehe, Lebensfragen

Birkholz, Carmen: Bis mein Leben neue Knospen treibt. Ein Begleiter durch die Trauer.  Ostfildern: Patmos 2015. 118 S. : Ill. ; 22 cm. ISBN 978-3-8436-0594-6, geb.: 14,99 €

Texte, Bilder und Rituale zur persönlichen Auseinandersetzung mit Trauer.

In ihrem Buch verarbeitet die Theologin und Trauerbegleiterin Carmen Birkholz in anonymer Form Schicksale, die ihr bei ihrer Arbeit begegneten: z. B. den Tod eines 21-Jährigen, der vom Zug erfasst wurde und die Geschichte eines alten Ehepaares, das über alles sprach, aber nicht über den bevorstehenden Krebstod der Frau. Sie setzt zu den Beiträgen meditative Gedanken und lädt zum persönlichen Innehalten und Meditieren ein. Ergänzt werden diese Texte durch ästhetisch ansprechende Bilder. Gedacht ist das Buch für Trauernde zur "Seelenarbeit", damit das Leben wieder Knospen treiben kann. Doch hier setzt meine Kritik ein: Zuviele unterschiedlichste Situationen werden benannt, die den einzelnen Trauernden überfordern können. Weniger wäre hier für mich mehr gewesen.

Für Veranstaltungsarbeit geeignet; für die Einzel"arbeit" eher ungeeignet.

Signatur: Fd|Cn
Schlagworte: Trauer|Veränderung|Begleitung|Spiritualität
Bewertung: +
Rez.: Christine Stockstrom

 

Liepold, Rainer: Graben Sie tiefer. Der Bestattungskulturführer. München: Claudius 2015. 199 S. : Ill. ; 20 cm. ISBN 978-3-532-62468-5, kt.: 12,90 €

Bestattungskulturführer für eine individuelle Bestattung.

 Gemeindepfarrer Rainer Liepold beschreibt kompetent, warmherzig und empathisch den Sinn und Ablauf von Beerdigungen. Er erklärt den Sinn der "alten" Bestattungsrituale und eröffnet  die Möglichkeiten, diese individuell und persönlich zu gestalten. Dazu hat er berührende und skurrile Beispiele und Geschichten liebevoll eingebettet in Sachinformationen und nimmt Stellung zu Fragen, z. B. ob man Kinder oder demente Ehepartner mit zu Beerdigungen nehmen sollte oder nicht. Er lässt auf humorvolle und leicht verständliche Weise neue Erkenntnisse aus der Trauerforschung einfließen und macht deutlich, dass Trauer und Abschiede normale Abschnitte in unserem Leben sind. Ein Plädoyer für eine echte Bestattungskultur. Erfrischend, ehrlich, weiterführend!   
                       
Hervorragend geeignet und sehr empfehlenswert für die Eigenlektüre sowie für Gemeinde- und Veranstaltungsarbeit.

Signatur: Fd|Cn
Schlagworte
:
Bestattung|Trauer
Bewertung: +++
Rez.:
Christine Stockstrom

 

Lieser, Iris: Bis auf den letzten Schritt. Wir wir lebten, als wir wussten, uns bleibt nur noch ein Jahr. Asslar: Adeo 2015. 285 S. ; 22 cm. ISBN 978-3-86334-041-4, geb.: 17,99 €

Eine Familie lebt sehr bewusst im Wissen um das nahe Sterbens des Ehemannes bzw. Vaters.

Peter Lieser ist Arzt und kann seine Diagnose über einen bösartigen und schon gestreut habenden Tumor einschätzen. "Denken Sie in Monaten."  Der Alltag mit den drei kleinen Kindern verändert sich von heute auf morgen gravierend. Die Frage ist: Wie will und kann die Familie diese letzten Monate leben? Diese Frage beantworten Iris und Peter Lieser jeden Tag neu. Tatsächlich blieben ihnen nur noch ein Jahr - nicht nur  ein schlimmes, sondern vor allen Dingen  ein unendlich intensives und auch glückliches Jahr. Iris Lieser beschreibt und verarbeitet ihre Erlebnisse  im Buch "Bis auf den letzten Schritt" . Es ist eine Liebeserklärung an ihren Mann und an das Leben geworden. Sie hofft, dass ihre Geschichte anderen Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, helfen kann.

Breite Empfehlung. Sehr ehrlich und einfühlsam geschrieben.

Signatur: Fd|Bb
Schlagworte: Krebs|Pflege|Sterben|Angehörige
Bewertung: +++
Rez.: Christine Stockstrom

 

Mikutta, Petra: Sie werden lachen. Mein Mann ist tot. Ein Überlebensbuch. München: Knaus 2015. 301 S. ; 21 cm. ISBN 978-3-8135-0654-9, geb.: 19,99 €

Eine Witwe beschreibt das Jahr nach dem Tod ihres Mannes.

Plötzlich - mitten aus dem Leben heraus - verstirbt der Mann von Petra Mikutta. „Ihr Mann ist tot.“ Diese Worte hört sie auf der Intensivstation. Doch verstehen, begreifen kann sie sie erst viel später. Nichts ist mehr so wie vorher. Sie ist nicht mehr die, die sie vor dem Tod ihres Mannes war. Kollegen und Freunde stehen ihr bei, ermuntern sie, verstehen sie oder auch nicht. Wollen sie aus ihrem Schneckenhaus locken…Verzweifelt bemüht sie sich ums Überleben. Eine Hilfe dabei ist das Schreiben dieses Buches. Sie erzählt von ihrem Alltag - ohne ihren Mann und doch im Zwiegespräch mit ihm und ihrer Trauer. Ein mutiges, intimes, warmherziges, humorvolles Buch, das einer Achterbahnfahrt der Emotionen gleicht und auf seltsame Weise tröstet. Das von Tod und Trauer erzählt  und doch eine Hymne auf das Leben ist.

Sehr empfehlenswert für alle Büchereien.

Signatur: Fd|Bb
Schlagworte: Trauer|Leben|Lebenspartner|Verlust
Bewertung: +++
Rez.: Christine Stockstrom

 

Uschmann, Oliver u. Witt, Sylvia: Bis zum Schluss. Wie man mit dem Tod umgeht, ohne verrückt zu werden. München: Pantheon 2015. 479 S. ; 22 cm. ISBN 978-3-570-55261-2, kt.: 16,99 €

Ein Buch, das Trost, Rat und Hilfe geben will, von der Sterbebegleitung über die Trauer bis zur  Nachlassverwaltung.

In ihrem neuen Buch schreiben Oliver Uschmann & Sylvia Witt darüber, wie man mit dem Tod umgeht, ohne verrückt zu werden. Auf 480 Seiten beantworten die Autoren fast jede Fragestellung, die im Zusammenhang mit Tod und Sterben auf die Angehörigen zukommt. Hintergrund: Oliver Uschmann hat seine sterbenskranke Mutter, von der Mitteilung der Hiobsbotschaft bis zu ihrem Tod im Hospiz begleitet. So ist „Bis zum Schluss“ eine gute Mischung zwischen Ratgeber und persönlicher Geschichte. Sie nimmt die Scheu, sich mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen, zieht die Lesenden durch einen guten und spannenden Schreibstil in die Geschichte hinein. Selbst an eine Aufstellung, wie welche Gegenstände vermarktet werden könnten, ist gedacht. Sicher sind nicht alle  Ratschläge der Autoren für jeden umsetzbar, und nicht alle Verhaltensweisen waren für mich nachvollziehbar. 
                            
Dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt wirklich jedem empfehlen. Zur Vorbereitung auf das Begleiten sterbender Angehöriger sehr geeignet. In der akuten Situation zu "dick", da würde die Zeit  fehlen. Auch zur Aufarbeitung und Reflexion  gut geeignet.

Signatur: Fd
Schlagworte: Tod|Sterben|Sterbebegleitung|Angehörige
Bewertung: +++
Rez.: SChristine Stockstrom

 

Werner, Renate: Zuhause sterben. Was Sie wissen müssen. Wie sie sich vorbereiten können. Wo Sie Unterstützung bekommen. München: Claudius 2014. 176 S. ; 22 cm. ISBN 978-3-532-62459-3, kt.: 19,90 €

Ein Ratgeber, um den letzten Lebensabschnitt nach eigenen Wünschen Zuhause gestalten zu können.

Die Filmemacherin und Journalistin Renate Werner wendet sich mit ihrem sorgfältig recherchierten Ratgeber an Menschen, die ihre letzte Lebenszeit Zuhause erleben möchten oder an Angehörige, die Zuhause begleiten wollen. Sie gibt ganz praktische Antworten auf die Flut von Fragen, die sich in solchen Momenten stellen:  Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es? Wo muss ich welche Hilfsmittel beantragen? Wie kann die Pflege organisiert werden? Aber auch: Kann die Familie die Belastung überhaupt tragen? Wie können Angehörige vorsorgen, damit nicht im entscheidenden Moment doch der Rettungswagen gerufen werden muss? Tipps was "um das Bett herum" gebraucht wird, gibt es genauso, wie hilfreiche Adressen und Infos zur Palliativ-Versorgung und Antragstellungen. Ein Kapitel ist der besonderen Versorgung von sterbenskranken Kindern und Jugendlichen gewidmet                             
Einer der besten Ratgeber auf diesem Gebiet, der mir in den letzten Jahren in die Hand gekommen ist. Sehr empfehlenswert für alle Büchereien.

Signatur: Fd|Nm
Schlagworte: Sterben|Tod|Pflege|Angehörige
Bewertung: +++
Rez.: Christine Stockstrom