Anti Müller
Packender Roman über eine mögliche Gegenwart als Frau Mitte 30.
Die namenlose Ich-Erzählerin ist 36 Jahre alt, lebt in Berlin und hatte mal einen großen Erfolg als Theater-Autorin. Jetzt schreibt sie ihren ersten Roman über Kar Kauz, ihren Ex-Partner oder eigentlich über alle pseudofeministischen Männer. Sie hat einen alles einnehmenden Kinderwunsch: Bis 37 wird sie schwanger – oder sie kann sich gleich umbringen – sagt sie. Nicht nur beim Online-Dating macht sie sich auf die Suche nach einem Vater für ihr zukünftiges Kind. So lernt sie Andi Müller, hedonistischen Schauspieler und zweifachen Vater, kennen.
„Anti Müller“ ist ein krasser Roman über eskalierenden Kinderwunsch, über Männer, die keine Verantwortung für diesen Kinderwunsch übernehmen, aber sich auf jeden Fall für gute Feministen halten, und auch über den Kulturbetrieb. Auch die Ebene einer Migrationsbiografie ist eingewoben. Begeistert hat mich der Stil – auf eine Art subtil und sehr besonders - so entwickelt der Roman überraschenden Sog.
Anti Müller könnte sicher auch in einem Lesekreis Spaß machen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Sofie Fiebiger
| Preis | geb.: 23,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | park X ullstein |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 239 Seiten |
| ISBN | 978-3-98816-065-2 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Kinderwunsch / Literaturbetrieb |