Das Herz wirft in der Brust keinen Schatten
Liebe – das vielleicht älteste Gefühl der Welt. Berührend, witzig und überraschend neuartig beleuchtet.
Der Kurzgeschichtenband versammelt 14 Erzählungen zum Thema Liebe und Beziehung und setzt sich aus verschiedensten Perspektiven damit auseinander. Ob Herzschmerz, heiße Affäre, verliebtheitsbedingter Wahnsinn, erste Liebesschwüre in der Kindheit oder Trennung – mit originellen Ideen und verschrobenen Charakteren inszeniert Noemi Somalvico das Thema Liebe immer wieder neu, ohne dabei im Geringsten kitschig zu sein oder gängige Klischees zu bedienen. Meine Lieblingsgeschichte ist der Liebe zum literarischen Schreiben gewidmet. Sie handelt von einer Autorin, die das Schreiben hinter sich lassen will, indem sie sich seinem Gegenteil zuwendet: dem Transkribieren von medizinischen Berichten, die eine Chirurgin, während sie operiert, in ihr Diktiergerät spricht. Fast gnadenlos wird sie dabei vom (literarischen) Schreiben wieder eingeholt, als die Chirurgin inspiriert vom Erstlingswerk der Protagonistin beginnt, ihre OP-Berichte mit poetischen Sätzen zu schmücken.
Eine kurzweilige Sammlung zum Schmunzeln, Nachdenken und miteinander ins Gespräch kommen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Wiebke Richter
| Preis | geb.: 22,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Verlag | Voland & Quist |
| Originalsprache | deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 213 Seiten |
| ISBN | 978-3-86391-421-9 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Liebe / Erotik / Beziehung / Kurzgeschichten |