Die Denkerin - Hannah Arendt und ihr Jahrhundert
Immer zu empfehlen: jede Biografie über diese scharfsinnige Denkerin. So auch diese anlässlich ihres 120. Geburtstages.
Hannah Arendts Leben bildet das 20. Jahrhundert ab in allem Schatten und Licht, das es auch gab und das sie zum Leuchten bringen konnte. Die ungewöhnlich schlaue und schöne Jüdin aus Hannover und Königsberg, mit Studienbiografie über ganz Deutschland und massenweise Verehrern aller Couleur an nahezu jedem Ort, an dem sie sich länger aufhielt. Die zur Freundschaft begabte und berufene Brieffreundin, die im Diskurs denkende, die akademische Welt immer mehr ablehnende Analytikerin der Verhältnisse der Politik und Geschichte... Dieses Leben schreit nach guten Biografien und diese von Grit Straßenberger ist es, die durch umfassendes Begreifen der Person und der Zeitgeschichte herausragt. Wer sich schon näher mit Hannah Arendt befasst hat, kann keine Überraschungen erleben. Aber nochmal lustvoll in diesem streitbaren und neu zu entdeckenden Denken stöbern. Und immer wieder leuchten ihre klaren Gedanken bis in diese Gegenwart. Ihre Definition des Totalitären trifft den Nagel auf den Kopf.
Gut sortierte Büchereien mit philosophisch interessierten LeserInnen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Christiane Thiel
| Preis | geb.: 34,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | C. H. Beck |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 528 Seiten |
| ISBN | 978-3-579-06292-1 |
| Signatur | Bb |
| Schlagworte | Gewalt / Holocaust / Kontinuität / Freundschaft |