Falsches Spiel im Herrenhaus
Ein Mord, eine eingeschneite Insel und viele Verdächtige.
Eine verschneite Insel, ein altehrwürdiges Herrenhaus und ein Mord kurz vor Weihnachten – was könnte das Cosy-Crime-Herz mehr begehren? Der Roman entführt nach Pollock Island, wo die sechzehnjährige Teddy miterlebt, wie der neue Besitzer des Familienanwesens, Tech-Milliardär Guy Cashner, die englisch-gediegene Weihnachtsgemütlichkeit durch amerikanischen Kitsch ersetzt. Die Begeisterung hält sich allgemein in Grenzen – und kurz darauf ist Cashner tot. Ermordet. Eingeschneit auf der Insel, beginnt Teddy, Nachforschungen anzustellen. Denn verdächtig scheint hier so ziemlich jede:r.
Der Roman punktet mit einer herrlich gemütlichen Krimiatmosphäre und einem Fall, der zum Miträtseln einlädt. Teddy überzeugt als mutige Ermittlerin, während neue Hinweise und Geheimnisse für Spannung sorgen. Man möchte unbedingt wissen, wer hinter dem Mord steckt. Etwas enttäuschend fällt dann allerdings die Auflösung aus. Nach dem gelungenen Spannungsaufbau wirkt sie ein wenig wie aus einem Kinderbuch. Hier wäre etwas mehr Raffinesse schön gewesen.
Ein stimmungsvoller Weihnachtskrimi für Jugendliche ab 14 Jahren und alle, die verschneite Schauplätze und Closed-Circle-Krimis lieben.
Bewertung: 2/3
Rezension von: Wiebke Mandalka
| Altersempfehlung | ab 14 Jahren |
| Preis | kt.: 18,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Verlag | Ueberreuter |
| Seitenzahl | 334 S. |
| ISBN | 978-3-7641-7161-2 |
| Signatur | Ju 3 |
| Schlagworte | cozy crime / Weihnachten |