Niemands Töchter
Vier Frauen, vier Jahrzehnte und vier Perspektiven auf die Frage, wie unsere Herkunft uns prägt.
Über vier Jahrzehnte erzählt der Roman die packende Geschichte von vier Frauen, Müttern und Töchtern, deren Schicksale untrennbar miteinander verwoben sind.
Als die 16jährige Marie in den 1980er Jahren ihr liebloses Zuhause verlässt, hofft sie, in Berlin neu anfangen zu können. Doch eine ungewollte Schwangerschaft durchkreuzt ihre Pläne.
Jahre später stolpert Marie in eine unglückliche Beziehung mit dem ehrgeizigen Arzt Hagen und macht die erdrückende Mutterliebe zu ihrer gemeinsamen Tochter Isabelle zu ihrem Lebensinhalt.
Warum nur kann Isabelle als Erwachsene ihre eigene Mutterrolle nicht annehmen?
Die Kinderkrankenschwester Gabriele ist bereits Anfang vierzig als sie Berlin verlässt und mit der neugeborenen Alma zurück zu ihren Eltern in ein Eifelstädtchen zieht. Alma spürt früh, dass ihre Herkunft ein Geheimnis umgibt, über das ihre Mutter beharrlich schweigt. Ein vielschichtiger Roman um komplexe Familienkonstellationen, generationsübergreifende Traumata, Mutterschaft und Identität.
Ruhiger, mit psychologischem Feingefühl erzählter Debütroman für Leser:innen, die gefühlvolle Familiengeschichten mögen.
Bewertung: 2/3
Rezension von: Christine Heymer
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Piper |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 380 Seiten |
| ISBN | 978-3-492-07369-1 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Mutterschaft / Familie / Identität / Mutter-Tochter-Beziehungen |