Buchcover von Papa ist ein Eisbär

Papa ist ein Eisbär

Edward van de Vendel. Ill. von Saskia Halfmouw

Papa lebt getrennt von der Familie. Die Kinder Mare und Danko fühlen sich von ihm verlassen.

Mare findet ihren kleinen Bruder komisch. Der vierjährige Danko ist wissbegierig und phantasiebegabt und bringt bringt sie mit seinen Ideen oft in Verlegenheit. Die Eltern haben sich getrennt, Mare und Danko leben bei der Mutter, haben aber auch in Papas Wohnung ein Zimmer für Besuche. 
„Papa ist ein Eisbär!“, sagt Danko und bringt damit seine Schwester ins Nachdenken. Eisbärväter verlassen ihre Kinder, die alleine von der Mutter versorgt und aufgezogen werden. Hat Danko recht und Papa ist so ein Eisbärvater? Vergisst er sie, wenn sie jetzt mit Mamas neuem Freund in den Urlaub fahren?
Doch da ist der kleine Bruder schon weiter in seinen Überlegungen: Papa ist doch kein Eisbär. Die Kinder kennen ihn gut, sind bei ihm willkommen und haben Spaß mit ihm.
Das Buch erzählt, wie die beiden Kinder die Trennung der Eltern emotional verarbeiten, jedes im eigenen Tempo. Die Farbgestaltung der zarten, ansprechenden Illustrationen deutet die jeweilige Perspektive an (Grün – Danko, Rot – Mare).


Ein leises, phantasievolles Buch zum Vorlesen ab 5 J. oder zum Selberlesen ab 7 J., das eine nicht unübliche Familienkonstellation beschreibt und zum Gespräch darüber anregt. 

 

Bewertung: 3/3 

Rezension von:  Birgit Schönfeld


Altersempfehlungab 7 Jahren
Preisgeb.: 12,00 EUR
Erscheinungsjahr2026
OriginalspracheNiederländisch
Übersetzer:inRolf Erdorf
 Carlsen
SeitenzahlO. Pag.
ISBN978-3-551-55973-9
SignaturJu 1
SchlagworteFamilie / Trennung