Spielverderberin

Marie Menke

Bei dreien ist eine zu viel - Verhängnisvolle Dreiecksfreundschaft mit dunklem Geheimnis zwischen Stadt und Land.

Die Freundinnen Sophie und Lotte leben von Geburt an auf dem Land, Romy ist aus München zugezogen. Kurz vor den Abiturprüfungen muss Lotte in eine Klinik, was die Intensität der Freundschaft verschiebt: Zwischen Romy und Sophie nimmt sie zu, Lotte gerät in den Hintergrund. Vier Jahre später studieren Romy und Sophie in Köln, als Romy sich spontan meldet und es ein Wiedersehen zu dritt gibt. Doch dann bricht Romy den Kontakt ganz ab und zieht weg. In Sophie reißen alte Wunden auf, Scham und Schuldgefühle gegenüber Lotte erwachen neu. Was war da passiert? Von Anfang an schwebt eine düstere Stimmung über dem Geschehen, ein gut gehütetes Geheimnis, das uns bis zum Schluss gespannt weiterlesen lässt. Darüber hinaus jongliert der Roman nicht nur mit zwei Zeitschienen - „Als Romy ging“ und „Vier Jahre zuvor“ werden abwechselnd weitergeführt und halten Neugier und Spannung hoch -, sondern auch mit den Unterschieden, Lebensentwürfen und Möglichkeiten von Land- und (Groß-)Stadtbewohnern. 
 

Ein vielschichtiges, spannendes und unerwartet dramatisches Buch über Zugehörigkeit, Freundschaft, Zuneigung und Abweisung – nicht nur für junge Frauen.

 

Bewertung: 2/3   

Rezension von:   Cristina Bub 


Preisgeb.: 23,00 €
Erscheinungsjahr2026
VerlagKiepenheuer & Witsch
OriginalspracheDeutsch
Übersetzer:in--
Seitenzahl213 Seiten
ISBN978-3-462-80202-3
SignaturSL
SchlagworteDreierfreundschaft / Stadtleben / Landleben