Wind in meinem Kopftuch
Eine junge Frau reist zusammen mit ihrem Vater in den Iran, um ihren Wurzeln nachzuspüren.
Roya ist in Deutschland aufgewachsen, besitzt aber iranische Wurzeln. Durch ihre Familie väterlicherseits ist ihr die persische Kultur und der Klang der Sprache vertraut und fremd zugleich. Je älter sie wird, desto mehr wächst die Sehnsucht in ihr, das Land kennenzulernen und sich selbst dadurch besser zu verstehen. Nach dem Tod ihrer Großmutter überredet sie ihren Vater dazu, mit ihr in den Iran zu reisen, nicht wissend, dass das ihre letzte gemeinsame Reise sein wird. Sie sieht die Schönheit des Landes, aber auch die Unterdrückung und Ungerechtigkeiten, denen sie sich während ihres Aufenthalts ebenfalls zu beugen hat. Während ihrer Reise empfindet Roya zwar keinen besonderen Moment der Verbundenheit zu dem Land ihrer Familie, ihr Inneres kommt jedoch Ruhe.
Eine durchgehend farbig gestaltete Graphic Novel, welche die Reise der Autorin ausdrucksstark einfängt.
Für alle Leser:innen ab 16 Jahren, die sich für Erzählungen zwischen zwei Kulturen interessieren, geeignet.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Stefanie Schmettlach
| Preis | geb.: 25,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Carlsen Comics |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 183 Seiten |
| ISBN | 978-3-551-01590-7 |
| Signatur | Bb / Jb |
| Schlagworte | Graphic Novel / Autobiografie / Trauer / LGBTQIA+ |