Afrika ist kein Land

Dipo Faloyin

Starkes Plädoyer für eine neue, diverse Wahrnehmung des Kontinents Afrika.

Der Westen macht es sich im Blick auf Afrika leicht: Stereotype, Vorurteile und Vereinfachungen beherrschen die Berichterstattung über den und die Wahrnehmung des Kontinents. Dipo Faloyin wuchs in Lagos auf und lebt heute als Journalist in London. Er zeigt in seinem Buch, dass die Realität eine ganz andere ist: Durch willkürliche Grenzziehungen der Kolonialmächte gibt es bis heute schwerwiegende soziale und politische Folgen. Das Leben spielt sich sowohl ländlich als auch pulsierend urban ab. Mit 54 Ländern und über 2000 Sprachen gibt es große kulturelle und ethnische Diversität. Es gibt vielfältige Regierungsformen, von Demokratien bis Diktaturen. Die westliche „Hilfsindustrie“ bringt wenig echte Hilfe auf den Kontinent. Der Klimawandel bedroht das Land immens. Faloyin verbindet Historie mit persönlichen Erfahrungen und zeichnet ein lebendiges, vielseitiges Bild Afrikas, das mit den gängigen Klischees aufräumt.


Lebendige, authentische Lektüre für alle, die ihre Sicht auf die afrikanischen Länder weiten wollen. Klug, oft humorvoll und dabei herausfordernd und hoffnungsvoll. 

 

Bewertung: 3/3   

Rezension von:  Stefanie Drüsedau


Preiskt.: 14,00 €
Erscheinungsjahr2025
VerlagSurhkamp
OriginalspracheEnglisch
Übersetzer:inJessica Agoku
Seitenzahl398 Seiten
ISBN978-3-518-47466-2
SignaturEf
SchlagworteAfrika / Vorurteile / Vielfalt