Cover des Buches "Auf der Suche nach Georg"

Auf der Suche nach Georg

Ragnar Aalbu

Das Verschwinden der Katze führt zum Gespräch zwischen Vater und Sohn über Tod und Sterben.

Der Kater Georg ist verschwunden. Der junge Ich-Erzähler macht sich mit seinem Vater auf die Suche. Aber an den Orten, an die sich der Kater manchmal zurückzieht, ist er nicht. Stattdessen entdecken sie auf der Straße womöglich einen Blutfleck. Georg könnte tot sein. Während der Junge über die Vorstellung erschrickt und mit Trauer und Wut reagiert, bleibt der Vater nüchtern und realistisch. Auch Katzen sterben nun mal. Daraus entsteht ein behutsames, eher sachliches Gespräch zwischen Vater und Sohn. Wie ist das, tot zu sein? Was wird aus denen, die sterben? Der Vater erläutert verschiedene Antworten. Aber stellt auch fest, dass wir es nicht wissen. Der Tod bleibt traurig und ist schwer zu verstehen. Als sie am Ende ihrer Suche wieder nach Hause kommen, ist auch Georg wieder aufgetaucht.
Die stilisierten farbigen Bilder vermitteln gut das Gefühl von Verlust und Trauer und laden zum Entdecken einiger Details ein. Der Text selber bleibt dagegen eher sachlich und informativ.


Ab 4 Jahren eignet sich das Bilderbuch gerade auch mit seinem Happy End zu ersten Gesprächen über Tod und Sterben.

 

Bewertung: 3/3 

Rezension von:  Christopher Krieghoff 


Altersempfehlungab 4 Jahren
Preisgeb.: 18,00 EUR
Erscheinungsjahr2026
OriginalspracheNorwegisch
Übersetzer:inKathrin Frey
VerlagKraus Verl.
SeitenzahlO. Pag.
ISBN978-3-911687-01-0
SignaturJm 1
SchlagworteHaustier / Verlust / Tod / Sterben