Auf ganz dünnem Eis
Neun Geschichten über die Suche nach der Verwirklichung des Lebenstraums.
In diesen Geschichten handelt es sich fast immer um Menschen, die, in ihrer Einsamkeit gefangen, wenig Antrieb zeigen, und dennoch die Sehnsucht nach Veränderung und gleichzeitig Nähe ersehnen.- Der Schweizer Skilehrer, der nach einem von ihm verschuldeten Unfall seine Heimat verlassen hat, arbeitet nun in einer Skihalle in Deutschland. Er hofft, dass irgendjemand ihn aus seinem Rückzug rettet. - Ein Sohn schließt sich im Keller seiner Eltern ein und bereitet sich auf eine nicht existierende Weltraummission vor. – Eine Frau verlässt ihre Familie, um im Kosovo als Soldatin zu arbeiten, sucht dort nach menschlicher Nähe und flieht schließlich.- Verstörend auch die Geschichte um eine Schauspielerin, die mit ihrer Rolle verschmilzt. – Um zwei Menschen, die es geschafft haben, ihren Traum zu erfüllen, geht es in der nicht fiktiven Geschichte um Susan Boyle und Paul Potts. Beide riefen aufgrund ihres Äußeren bei einer Talentshow zunächst nur Skepsis und Spott hervor, überzeugten dann jedoch Publikum und Jury von ihrem musikalischen Können.
Ein lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt und sogar zwingt. Trotz leichter Sprache keine leichte Lektüre.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Cornelia von Forstner
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | S. Fischer |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 190 Seiten |
| ISBN | 978-3-10-397127-9 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Leben / Verwirklichung / Sinnsuche |