Christentum - Aufstieg und Triumph einer Religion
Eine intensiv erzählte Geschichte vom Aufstieg des Christentums und dessen Etablierung in der Gesellschaft.
Wie war es möglich, dass aus der „Jesus-Bewegung“ eine Weltreligion wurde? Diese Frage wird in einer gut verständlichen Weise beantwortet. Das Ergebnis überrascht, denn nicht nur die religiöse Dimension des Christentums war für seinen Erfolg ausschlaggebend.
Die Tatsache, dass sich der röm. Kaiser Konstantin im 4.Jh. zum Glauben bekannte, führte dazu, dass der neue Glaube patriarchalisch anerkannt war, und es zum Vorteil gereichte, wenn man sich diesem ebenfalls anschloss. Damit gedieh der Glaube unter kaiserlichem Schutz. Erst als das römische Reich zerfiel, konnte sich das Papsttum allmählich etablieren. Dazu waren eine universitäre Theologie und klare Kirchenstrukturen nötig. Gleichzeitig wurden diese von einer starken Laienbewegung und den Mönchsorden als Korrektiv begleitet.
In Summa ist festzuhalten, dass die chr. Religion des Mittelalters das Ergebnis vielfältiger politisch-religiös-sozialer Prozesse ist, deren religiöse Kraft stets auch mit dem Kalkül der Vorteilsnahme einherging.
Bitte anschaffen!
Bewertung: 3/3
Rezension von: Dirk Purz
| Preis | geb.: 42,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Klett-Cotta |
| Originalsprache | Englisch |
| Übersetzer:in | Susanne Held |
| Seitenzahl | 799 Seiten |
| ISBN | 978-3-608-98122-3 |
| Signatur | Ca 2 |
| Schlagworte | Christentum / Geschichte / Religion |