Das Fräulein Buchhändlerin
Amanda setzt sich durch und verwirklicht ihren Traum der eigenen Buchhandlung.
Mitte der sechziger Jahre: Amanda hat eine Ausbildung zur Buchhändlerin abgeschlossen und arbeitet weiterhin in der Buchhandlung ihres Ausbilders und Chefs Otto Angler. Sie denkt nicht ans Heiraten und Kinderkriegen, sondern vielmehr denkt sie darüber nach, wie sie die moderne Gegenwartsliteratur im doch eher konservativen Bielefeld einführen und anbieten kann. Als ihr Chef plötzlich stirbt, setzt sie alles daran, die Buchhandlung zu übernehmen und diese auf ihre Art weiterzuführen. Dass ihr dabei viele Steine von einer männerdominierten Geschäftswelt in den Weg gelegt werden, können wir uns als Leser*innen gut vorstellen. Doch Amanda lässt sich nicht unterkriegen.
Ein Roman mit viel Bielefelder Lokalkolorit, mit Einblicken in die Buchbranche und Literatur der 60er-Jahre und einer emanzipierten jungen Frau, die sich mit Ideenreichtum und unterstützt von ihrer Großmutter durchsetzt und ihre Vorstellung einer modernen Buchhandlung umsetzt.
Ein bildhaft geschriebener Roman, der die Leser*innen mitnimmt in eine Zeit, in der sich das Leben gegen viele Widerstände verändert, geschrieben von einer Kennerin der Buchbranche.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Helena Schäuble
| Preis | geb.: 23,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Eisele |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 254 Seiten |
| ISBN | 978-3-96161-091-4 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Mut / Emanzipation / Aufbruchstimmung / Ostwestfalen |