Das nennt man Glück

Cornelia Franz. Ill. von Meike Töpperwien

„Jetzt sind wir dran!“ - Eine siebenköpfige Familie auf Wohnungssuche in Hamburg.

Janan, ihre vier Geschwister, Mama und Baba leben in Hamburg in einer viel zu kleinen und zudem noch schimmeligen Wohnung. Ewig suchen sie schon nach etwas Passenderem, aber die Konkurrenz ist riesig und gegen „Ehepaare mit höchstens zwei blonden Kindern, wo der Mann Professor war und die Frau Chefin von einer Bank“, zieht Familie Mirza immer den Kürzeren. Doch Janan und ihre Geschwister geben alles, um endlich eine Wohnung zu finden. Nebenbei verdienen sie noch Geld für die Prothese vom Cousin, der im Irak auf eine Landmine getreten ist, bewahren ein spannendes Geheimnis, lernen ihre Nachbarn besser kennen und planen Babas vierzigsten Geburtstag. Zum Glück finden nicht nur Janans Lehrerin und wir Leser:innen die Mirzas unwiderstehlich: Es gibt ein Happy End, als ein Vermieter ihrem Charme nicht widerstehen kann. Janans wilde Entschlossenheit und ein Pritzelbonbon mit Cola spielen dabei keine ganz unerhebliche Rolle.
 

Ein aktuelles und ernstes Thema von leichter Hand erzählt. Das Happy End wirkt etwas dick aufgetragen, macht die Lesenden aber garantiert glücklich. Denn Familie Mirza gönnt man die Wohnung mit Stuck, glänzendem Parkett und Zugang zum Garten einfach von Herzen. Zum Vorlesen oder zum Selberlesen ab 8.  

 

Bewertung: 3/3 

Rezension von: Wiebke Mandalka


Altersempfehlungab 8 Jahren
Preisgeb.: 16,00 EUR
Erscheinungsjahr2025
OriginalspracheDeutsch
Übersetzer:in--
VerlagGerstenberg
Seitenzahl141 S.
ISBN978-3-8369-6312-1
SignaturJu 2
SchlagworteWohnungsnot / Diversität / Großfamilie