Das Salz in der Luft
Im zweiten Teil der Gezeiten-Reihe erinnert sich die Friesin Inge an ihr Leben zwischen New York und Föhr.
Die fast 100jährige Inge war als junge Frau von Föhr nach New York ausgewandert. Im Food-Store der dort ansässigen friesischen Community hatte sie mit ihren mutigen Kochkreationen so viel Erfolg, dass sie ein eigenes Restaurant auf Long Island eröffnen und dort die New Yorker Prominenz bewirten konnte. Erst die Geburt ihres Enkels brachte sie zurück nach Föhr, wo sie mit ihrem italienischen Lebenspartner die erste Eisdiele der Insel eröffnete. Doch wurde dem Paar der Wunsch nach einem gemeinsamen Leben auf Föhr erschwert. Inzwischen ist schon Inges Urenkelin Swantje erwachsen und begleitet diese nun auf einer Erinnerungstour in die zweite Heimat. Vieles hat sich verändert, doch der klare, friesische Charakter der Angehörigen dort ist ungebrochen und so bleibt auch das hilfsbereite Netzwerk über den Atlantik hinaus erhalten. – Verzweigte Insel- und Familienbande und häufige Rückblenden erschweren oft den Lesefluss, deshalb empfiehlt es sich, mit dem ersten Teil der Reihe zu beginnen.
Großstadtluft gepaart mit friesischen Traditionen, ein bisschen Roadmovie, nur leichte Krisen und viel Wohlfühlatmosphäre, also fein auch als Krankenhauslektüre.
Bewertung: 2/3
Rezension von: Natascha Rothert-Reimann
| Preis | geb.: 22,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Rowohlt Polaris |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 347 Seiten |
| ISBN | 978-3-499-01586-1 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Familie / Föhr / New York |