Der andere Arthur

Liz Moore

Zwei Lebensschicksale, die miteinander durch ihre Einsamkeit verbunden sind.

Der ehemalige Literaturprofessor Arthur Opp hat seit vielen Jahren sein Haus nicht mehr verlassen. „Das Erste, was du über mich wissen musst: Ich bin unglaublich dick. Ich esse, was ich will - und vor allem: wann ich will." Inzwischen wiegt er 250kg. Was er braucht, lässt er sich liefern. Die Pappschachteln häufen sich an, der Staub wächst vor sich hin. Dazwischen Arthur und seine Erinnerungen. Alles verläuft still, geordnet - und gleichzeitig voller Leere. Liz Moore erzählt diese Einsamkeit ohne großes Pathos und ohne Dramatik. Arthurs einziger Außenkontakt: ein seit 18 Jahren anhaltender Briefkontakt mit seiner ehemaligen Studentin Charlene. Beide verbindet die Einsamkeit. Als Charlene Arthur um Hilfe für ihren Sohn Kel bittet, ändert sich Arthurs Leben. Schon im 2. Kapitel ändert sich die Perspektive und Kel erzählt von seinem Lebenskampf, der Suche nach seinem Platz. Arthur und Kel sind zwei spannende Charaktere, die miteinander durch Charlene und Einsamkeit verbunden sind.


Mich hat dieser ruhige, nachdenkliche Roman in den Bann gezogen und berührt. Sehr lesenswert! 

 

Bewertung: 3/3   

Rezension von:   Christine Stockstrom 


Preisgeb.: 26,00 €
Erscheinungsjahr2026
VerlagC. H. Beck
OriginalspracheEnglisch
Übersetzer:inCornelius Hartz
Seitenzahl377 Seiten
ISBN978-3-406-84333-4
SignaturSL
SchlagworteEinsamkeit / Freundschaft / Lebenswege / Leid