Dich ess ich auch noch
Der Regenwurm Toni freundet sich mit einem Dinosaurier an, nachdem dieser versehentlich auf Tonis Kumpel getreten ist.
Wer diese Ästhetik liebt, wird kaum vorbeigehen können. Die pastellfarbenen, klar umrissenen Collagen erzielen auch in mir ihre Wirkung. Ja, ich will zugreifen und so werde ich in die durchaus charmante Geschichte von Toni, dem kleinen Wurm, und dem großen Dino hineingezogen. Die Freundschaft beginnt mit einem Unfall, bei dem Tonis Freund stirbt. Aber Toni nimmt das gelassen, denn die Würmer werden letztlich auch den Dino essen. Denn, das machen Würmer so: Sie essen, was tot ist und geben es dem Boden zurück, damit er Neues wachsen lässt. Ja, es stimmt: „Alles Leben hat einen Anfang und ein Ende. Und wir alle müssen irgendwas essen.“ Aber dennoch: Platsch, zermatscht!? So schnell kann ich dann doch nicht über Verlust, Trauer und Sterblichkeit hinweg gehen. Für mich bleiben zu viele Irritationen und vorschnelle Rationalisierungen. Ich bleibe auf Seite 37 hängen und lese: „Hey, Toni, fragst du dich manchmal, was da oben im Himmel los ist?“ Wurm Toni ist das egal, mir nicht.
Eine Geschichte vom Fressen und Gefressenwerden - zum Lachen, Nachdenken, ab 4 Jahren.
Bewertung: 1/3
Rezension von: Oliver Georg Hartmann
| Altersempfehlung | ab 4 Jahren |
| Preis | geb.: 20,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Originalsprache | Englisch |
| Übersetzer:in | Benjamin Dittmann-Bieber |
| Verlag | Peter Hammer Verl. |
| Seitenzahl | O. Pag. |
| ISBN | 978-3-7795-0817-5 |
| Signatur | Jm 1 |
| Schlagworte | Leben / Tod / Dinosaurier / Kreislauf des Lebens |