Die Einsamkeit von Sonia und Sunny
Ein monumentales Werk über zwei junge indische Menschen, deren Suche nach Liebe in einen weiten Kontext eingebunden ist.
Wie kann ein in Indien aufgewachsener, in den USA ausgebildeter junger Journalist über Indien schreiben, ohne sein Land, seine Kultur und Bewohner an das Bild zu verraten, das die Amerikaner sehen wollen? Wie kann er über die USA schreiben, wenn seine Landsleute doch nur ihr Klischeebild bestätigt wissen wollen, um ihre Kinder weiterhin in das verheißungsvolle Land ihrer eigenen Träume zu schicken. Welche Einsamkeit damit verbunden ist, erfahren Sonia und Sunny. Beide wollen schreiben, beide verlieben sich erst unglücklich in weiße US-Bürger, die keine Greencard-Sorgen und Rassismuserfahrungen haben, dann unglücklich ineinander. Beide müssen sich mühsam aus einem Chaos aus kultureller Tradition und Bindung an die Eltern und Ahnen lösen, die ihre Geschichte mitschreiben. Und sie müssen den Kampf gegen ihre persönlichen Dämonen gewinnen, vor allem Sonia, die sich durch die Liebe zu einem viel älteren, egozentrischen Künstler selbst verloren hat. Sie findet ihren ganz eigenen Weg zurück.
Ein dicker Schmöker zum Abtauchen in eine andere Welt mit interessanten Gedanken und immer neuen Wendungen. Zur Anschaffung unbedingt empfohlen!
Bewertung: 3/3
Rezension von: Angelika Barth
| Preis | geb.: 28,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | S. Fischer |
| Originalsprache | Englisch |
| Übersetzer:in | Robin Detje |
| Seitenzahl | 744 Seiten |
| ISBN | 978-3-10-015338-8 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Indien / USA / Kultur / Liebe |