Die Ozeanschwimmerin
Trauerbewältigung durch Freiwasserschwimmen: hilft diese Herausforderung, die Emotionen zu verarbeiten?
Sophie Charteris hat ihren Mann, ihren 14-jährigen Sohn und ihren Familienhund bei einem Bootsunglück verloren. Schon seit ihrer Kindheit ist das Schwimmen im Meer ihre große Leidenschaft, nur dort kann sie sich spüren. Als der Chef der Werbeagentur, in der sie arbeitet, ein einjähriges Sabbatical finanzieren will, entscheidet sie kurzerhand, bei der Ocean´s-Seven-Challenge mitzumachen. Das ist ein Freiwasser-Schwimmwettbewerb, bei dem die sieben schwierigsten Meerengen der Welt durchschwommen werden müssen. Begleitet wird sie dabei von einem Kameramann ihrer Werbeagentur, von ihrem Schwager und ihrer Schwägerin.
Beeindruckend ist nicht nur die Beschreibung der Schwimmstationen, ihrer Schönheit und ihrer Schwierigkeiten sondern vor allem sowohl die Entwicklung von Sophie als auch die Veränderung der Beziehungen zwischen den Protagonisten. Während Sophie gegen ihre Trauer anschwimmt, beginnen auch die anderen Teammitglieder, von ihr inspiriert, ihre eigenen Probleme anzugehen.
Uneingeschränkt allen Leserinnen und Lesern empfohlen, besonders für solche, die das Meer lieben als auch für diejenigen, die sich für die Entwicklung von Charakteren interessieren.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Gabriele Güterbock-Rottkord
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Goldmann |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 349 Seiten |
| ISBN | 978-3-442-30238-3 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Trauer / Trauerbewältigung / Freiwasserschwimmen / Familie |