Fräulein Renée und das kartografische Komplott
Die 17-jährige Renée beauftragt den jungen Caspar damit, ihre Abenteuer zu dokumentieren. Eine Leiche taucht auf.
Die reiche Renée engagiert 1908 den 18-jährigen Caspar, damit er ihre Abenteuer festhält. Lange müssen die beiden nicht warten: Sie finden eine Leiche. Neben ihr liegt ein Papierfetzen, der sie zur illustren Geografischen Gesellschaft Württemberg führt. Das Team entdeckt, dass die Ermordete einem tödlichen Geheimnis auf der Spur war. Bald verdichten sich die Hinweise auf einen gigantischen Schwindel. Je näher sie der Wahrheit kommen, desto gefährlicher wird ihre Suche. Das ungewöhnliche Ermittlerduo Renée, eine selbstbewusste, lesbische Waise mit Armprothese, und der nonkonforme Caspar ergänzen sich perfekt. Mit scharfem Verstand gehen sie den Rätseln auf den Grund und wachsen einem dabei schnell ans Herz. Die Handlung bleibt bis zum Schluss überraschend und hält die Spannung konstant hoch. Handgeschriebene Textpassagen verleihen dem Roman zusätzlichen Charakter. Ein außergewöhnliches Debüt voller Abenteuer, Geheimnisse und liebenswerter Figuren – fesselnd, klug und originell erzählt.
Man hofft schon nach den letzten Seiten auf ein Wiedersehen mit Renée und Caspar. Unbedingt einstellen. Ab 14.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Martina Mattes
| Altersempfehlung | ab 14 Jahren |
| Preis | geb.: 20,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Verlag | Südpol |
| Seitenzahl | 378 S. |
| ISBN | 978-3-96594-378-0 |
| Signatur | Ju 3 |
| Schlagworte | Historisch / Abenteuer / Homosexualität |