Genug für ein halbes Leben
Über das Recht auf Vergessen und Erinnern.
Ein neues Medikament erlaubt es Menschen zu vergessen und ein neues Leben zu beginnen. Auch Rose beschließt ihre Vergangenheit zu löschen, verlässt ihren Ehemann Landon und zieht aus den USA nach Schottland. Doch Landon kann damit nicht abschließen, da Rose ihn ohne Vorwarnung und scheinbar grundlos verlässt. Er macht sich auf die Suche nach Rose in der Hoffnung, dass sie sich ein zweites Mal in ihn verlieben kann. Die beiden freunden sich an und Landon wird mit der Frage konfrontiert, ob er das Recht hat, Rose aus ihrem Vergessen zurück zu holen. In Rückblenden erzählt der Roman die große Liebe der Beiden: das erste Kennenlernen, ihre Hoffnungen und Träume, einen Schicksalsschlag der alles verändert. Der Roman ist keine leichte Liebesgeschichte, sondern lässt den Lesenden mit der Frage zurück, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn dieser seine Vergangenheit auslöscht. Ein nachdenklich machender, berührender Roman der existentielle Fragen aufwirft.
Ein ungewöhnlicher Liebesroman für Lesende, die Tiefgang mögen und ohne klassisches Happy End auskommen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Susanne Hartmaier
| Preis | geb.: 23,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Heyner |
| Originalsprache | Englisch |
| Übersetzer:in | Henriette Zeltner-Shane |
| Seitenzahl | 383 Seiten |
| ISBN | 978-3-453-27608-6 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Liebe / Verlust / Erinnerung / Trauer |