Hofsommer

Hanna Heim

Kein klassischer Sommerroman über Erinnerungen und Familienbande und assistierte Sterbehilfe.

Doreen ist quasi auf dem Reiterhof Fallera ihrer Großeltern aufgewachsen. Gerne denkt sie an ihre Kindheit in der ehemaligen DDR zurück, das Gefühl auf dem Rücken der Pferde, die raue Hand des Großvaters. Die Großeltern haben den Hof aufgebaut und zu dem gemacht was er heute ist. Jetzt kehrt sie an diesen Ort zurück. Ihre Großeltern wollen gemeinsam Sterben. Die Großmutter todkrank, der Großvater alt und gebrechlich. Vor Jahren haben sie sich versprochen, wenn es soweit ist, gemeinsam zu gehen. Jetzt ist es soweit. Doreens Welt gerät aus den Fugen und sie weigert sich zunächst, diese Entscheidung zu akzeptieren. In der Hoffnung die beiden Umstimmen zu können, verbringt sie den Sommer auf dem Hof und lässt ihre schönsten gemeinsamen Momente und Erinnerungen aufleben. Doch die beiden bleiben bei ihrer Entscheidung und Doreen muss sich ihren Ängsten und ihrer Trauer stellen. Ein vielschichtiger Roman, der die verschiedenen Perspektiven und Beweggründe leise und schnörkelos erzählt, mit Rückblicken und Erinnerungen eines ganzen Lebens.
 

Ein nachdenklich stimmender, poetischer Roman über Selbstbestimmung, Verantwortung, Tod und Leben für alle die  sich für autobiografische Romane und Familiengeschichten begeistern.  

 

Bewertung: 3/3   

Rezension von:   Susanne Hartmaier


Preisgeb.: 24,00 €
Erscheinungsjahr2026
VerlagHeyne
OriginalspracheDeutsch
Übersetzer:in--
Seitenzahl284 Seiten
ISBN978-3-453-27531-7
SignaturSL
SchlagworteAlter / Familie / Tod / Sterbehilfe