Hundertsiebenundachtzig Tage
Eine Geschichte über Angst, Mut und den ersten Schritt zurück.
Nach 187 Tagen versucht ein 16-jährige Junge sein Haus wieder zu verlassen. Er leidet unter einer Angststörung, die dazu führt, dass schon der Gedanke an die Welt draußen starke Panik in ihm auslöst. Im Laufe der Geschichte versucht er herauszufinden, warum sein Körper so reagiert und wie er Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückfinden kann.
In kurzen Kapiteln werden Gedanken und Gefühle des Jungen geschildert. Gleichzeitig wird gezeigt, wie Familie und Freunde teilweise rat- und hilflos auf seinen Zustand reagieren. Nach und nach zeigt sich, was genau so großen Einfluss auf seine Angst hat und was die Welt außerhalb seines Zimmers immer bedrohlicher und unkontrollierbarer wirken lässt.
Einige Textstellen sind ohne Satzzeichen und nur in Kleinbuchstaben geschrieben. Diese Abschnitte scheinen Gedankenfetzen zu sein, die direkt aus dem Kopf des Jungen stammen und die gut nachvollziehen lassen, wie schnell und chaotisch seine Gedanken werden, wenn ihn die Panik überfällt.
Für Leser:innen ab 14, die sich für Gefühle, psychische Gesundheit und aktuelle gesellschaftliche Themen interessieren und gern Bücher lesen, die zum Nachdenken anregen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Christina Schirmer
| Altersempfehlung | ab 14 Jahren |
| Preis | kt.: 14,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Originalsprache | Französisch |
| Übersetzer:in | Nadine Püschel |
| Verlag | Mixtvision |
| Seitenzahl | 111 S. |
| ISBN | 978-3-95854-254-9 |
| Signatur | Ju 3 |
| Schlagworte | Psychische Gesundheit / Angststörung / Therapie / Zukunftsangst |