Ich möchte lieber nichts

John von Düffel

Konsum, Verzicht, individuelle Freiheit und ein erfülltes Leben, große Themen für einen langen Spaziergang.

Der Autor und Dramaturg John von Düffel läuft durch die Straßen von Edinburgh im Austausch mit seiner Mitstudentin Fiona, die er nach 35 Jahren noch einmal treffen möchte. Er hat den diffusen Wunsch, dass ein erneutes Gespräch seinem Leben vielleicht noch einmal eine Wendung geben könnte. Ihre damaligen Debatten um ein selbstbestimmtes, auf Konsum verzichtendes Leben, haben ihn nachhaltig bewegt. Beide haben Philosophie studiert. Er war der sozial privilegierte Student, sie stammte aus einer kinderreichen Arbeiterfamilie. In langen Gesprächen und auch im Schweigen, immer in Bewegung, suchen sie einander, ringen darum, welche Lebensausrichtung für sie die erfüllende sein kann. Nicht nur persönlich, auch im gesellschaftlichen Diskurs geht es um die Frage, was gefährdet individuelle Freiheit, welchen Druck erzeugt das ständige Kreisen um Individualisierungsoptimierung. 
 

Wie lebe ich richtig zwischen Freiheit und Sicherheit, Einsamkeit und Solidarität?

 

Bewertung: 2/3   

Rezension von:   Christine Behler 


Preisgeb.: 24,00 €
Erscheinungsjahr2024
VerlagDuMont
OriginalspracheDeutsch
Übersetzer:in--
Seitenzahl204 Seiten
ISBN978-3-7558-0010-1
SignaturF / Bb
SchlagworteKonsum / Verzicht / Biografie / Philosophie