Ja, nein, vielleicht
Soll sie sich noch einmal einlassen - auf die Liebe? Ist es nicht alles gut so, wie es ist?
Ein Doris Knecht Roman wie er im Buche steht: selbstironisch, höchst vergnüglich unterhaltend und halb fiktional, halb autobiographisch. Sie, die Protagonistin ist eine österreichische Schriftstellerin, Ende 50, geschieden, mit zwei erwachsenen Kindern und einem Hund. Sie hat eine kleine Stadtwohnung in Wien und ein Häuschen auf dem Land. Wir lesen, wie sie "mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert wird" - ein Zahn scheint unwiederbringlich verloren. Außerdem stürmt die Schwester in ihre Wohnung und will bleiben. Und dann steht da plötzlich Friedrich (von ganz früher) im Supermarkt und lächelt sie an. Ihr Leben wird durcheinandergewirbelt. Was bedeutet ihr ihre Freiheit, Autonomie? Was macht das Alter mir ihr und überhaupt mit Frauen? Ist die romantische Liebe wirklich so erstrebenswert- wie alle meinen? Was ist jetzt wichtig? Als der große Regen kommt (herrliche Sommerszenen zuvor) und ihr Häuschen fast geflutet wird, trifft sie eine Entscheidung. Bestsellerverdächtig.
Unterhaltung vom Feinsten mit nachdenklichen Tönen, aber auch viel Humor. Für alle Büchereien geeignet, wird der Roman v.a. Frauen ansprechen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Bettina Wolf
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Hanser Berlin |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 237 Seiten |
| ISBN | 978-3-446-28288-9 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Frau / Alter / Leben |