Jetzt und für immer wir drei
Die Geschichte von einem heilsamen Weg, die schmerzliche Trauer nach dem Tod einer Bezugsperson gemeinsam zu bewältigen.
Die Bilderbuchgeschichte handelt von der Trauer des kleinen Fuchsjungen Olivio nach dem Tod seiner Mutter. Der Fuchsvater bemüht sich, das gewohnte Leben fortzuführen, doch von den liebgewonnenen Ritualen der Familie bleiben nur die Umarmungen übrig. Als Olivio in seiner mit Wut gemischten Trauer beginnt, Dinge kaputt zu machen, gibt der Vater ihm Werkzeuge, damit er seine Kraft gezielt einsetzen kann. Schließlich bauen Vater und Sohn ein Baumhaus und finden darin einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen. Die großformatigen, detailreich gemalten Bilder begleiten die Geschichte ausdrucksstark. Die kindgemäßen, kurzen Sätze des Textes wecken Mitgefühl und Verständnis für die beiden Protagonisten. Die berührende Geschichte vermittelt die Anregung, bei Traurigkeit gemeinsam etwas zu tun. Besonders gelungen ist die Idee, einen Ort zu gestalten, wo Handlungen der Wut keinen Platz haben und für Olivio der Gedanke zur Gewissheit wird, dass sie „im Jetzt und im Immer“ stets zu dritt sein werden.
Die Bilderbuchgeschichte gibt Anregungen zur Trauerbewältigung für Kinder ab 5 Jahre und für die begleitenden Erwachsenen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Barbara Cramer
| Altersempfehlung | ab 5 Jahren |
| Preis | geb.: 22,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Originalsprache | Italienisch |
| Übersetzer:in | Celine Eßlinger u. Paola Sfilia |
| Verlag | Carl Auer Kids |
| Seitenzahl | O. Pag. |
| ISBN | 978-3-96843-064-5 |
| Signatur | Jm 1 |
| Schlagworte | Tod / Trauer / Trauerbewältigung |