Katzentage
Ein Bahnstreik erweist sich als Gelegenheitsamor gegenüber zwei Workaholics.
Nach einer Fortbildung und einer gemeinsam verbrachten Nacht, fahren die Medizinerin Paula und der Verwaltungsjurist Peter, beide nicht mehr ganz jung und seit langem Kollegen, im Zug wieder nach Hause. Doch in Würzburg stranden sie aufgrund eines Bahnstreiks. Da es keine Möglichkeit gibt, auf anderem Weg weiter zu reisen, sind sie gezwungen, einige Tage in der fremden Stadt zu verbringen. Die Bahn erweist sich hier sozusagen als Amor, der zwei Arbeitstiere dazu bringt, den durchgeplanten Alltag zu verlassen und wie die Katzen den Augenblick zu genießen und scheinbar planlos durch die herrliche Gegend zu streifen, den Frankenwein zu verkosten und die barocken Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Dabei nähern sich die beiden spielerisch und heiter einander an. – Mir gefällt dieser kleine Roman – wunderbar illustriert – sehr gut. Ein positives und optimistisches Buch, nicht frei von Überlegungen und Tiefgang, aber sehr froh stimmend.
Sollte man von der Weltenschwere dieser Tage erdrückt werden, ist es schön, einfach diesen Roman zu lesen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Cornelia von Forstner
| Preis | geb.: 22,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | DuMont |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 127 Seiten |
| ISBN | 978-3-7558-0056-9 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Liebe / Leben |