Kinder von fern
Vier Kinder fliehen mit ihren Familien aus Syrien und Afghanistan.
Die Autorin erzählt die exemplarische Geschichte von vier Kindern, die vor Krieg oder Bedrohung aus ihrer Heimat fliehen müssen. Samuel muss seinen geliebten Opa verlassen, als seine Familie aus Syrien flüchtet und sich mit einem behinderten Kind im Boot über das Meer wagt. Fatimas Familie verlässt Syrien, weil eine Bombe ihr Haus zerstört hat. Unterwegs werden sie getrennt und niemand weiß, ob sie in Europa ankommen und sich wiederfinden. Azads Vater ist in Afghanistan von den Taliban festgenommen worden, und die Mutter schickt den Jungen mit seinem Bruder allein auf die Flucht. Obwohl sie nicht einmal schwimmen können, müssen sie die Todesroute über das Mittelmeer nehmen. Und auch Tamars Vater, der als Dolmetscher gearbeitet hat, fürchtet sich vor den Taliban. Durch die Kanalisation schlägt sich die Familie zum Flughafen durch, um nach Europa zu entkommen. Zum Glück besuchen alle vier Kinder am Schluss eine Willkommensklasse in den Niederlanden und träumen von einer sicheren Zukunft.
Ein sehr bewegendes Buch, das zwar kindgerecht erzählt ist, bei dem man Kinder ab 8 J. aber begleiten sollte.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Elisabeth Schmitz
| Altersempfehlung | ab 8 Jahren |
| Preis | geb.: 14,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Originalsprache | Niederländisch |
| Übersetzer:in | Andrea Kluitmann |
| Verlag | Carlsen |
| Seitenzahl | 158 S. |
| ISBN | 978-3-551-55951-7 |
| Signatur | Ju 2 |
| Schlagworte | Flucht |