Klapper

Kurt Prödel

Eine Geschichte über Außenseiter,Freundschaft, Erwachsenwerden und Verlust.

Es ist das Jahr 2011, Klapper heißt eigentlich Thomas und ist der unauffällige Computernerd seiner Klasse. Am liebsten bleibt der 16-jährige unbemerkt unter dem Radar und verschwindet nach der Schule Zuhause vor dem PC um Ballerspiele zu spielen. Bis nach den Sommerferien ein Mädchen namens Bär neu in die Klasse kommt und sich überraschend neben ihn setzt. Von da an sind sie nicht nur Sitznachbarn und Weggefährten sondern es entspinnt sich eine leise Freundschaft. Bär zockt auch leidenschaftlich Computerspiele und so verbringen die beiden ihre Nachmittage in Bärs Zimmer, umgeben von ihrer lauten, chaotischen Familie. Bär ist die einzige Person, der Klapper Einblicke in seine schwierigen Familienverhältnisse und sein Innerstes gewährt. Dieses Vertrauen wird auf Klappers Geburtagsparty schwer auf die Probe gestellt und Klapper verliert durch einen tragischen Unfall die einzige Freundin, die er hat. Der Roman springt zeitlich zwischen 2011 und heute und schafft es die Themen Tod, Verlust und Freundschaft auf eine sehr besondere Art zu erzählen: manchmal absurd, tieftraurig und lustig.


Ein berührender und melancholischer Coming-of-Age Roman für alle, die gerne ans eigene Erwachsenwerden zurückdenken und Interesse an jugendlichen Perspektiven haben.  

 

Bewertung: 3/3   

Rezension von:  Susanne Hartmaier


Preisgeb.: 22,00 €
Erscheinungsjahr2025
Verlagpark x Ullstein
Originalsprachedeutsch
Übersetzer:in--
Seitenzahl251 Seiten
ISBN978-3-98816-024-9
SignaturSL
SchlagworteFamilie / Jugend / Tod / Freundschaft