Mama & Sam
Eine Geschichte zwischen Mutter und Tochter über Schmerz und Schuld auf der Suche nach Liebe.
Die Tochter steht in der Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter. Sie findet ein Chaos vor, der Briefkasten ist übervoll, und die Ersparnisse sind weg. Sarah Kuttner erzählt die Geschichte einer Mutter, einer Frau, die auf der Suche nach Liebe auf einen Love Scammer trifft. Die sich verliebt und die Augen verschließt. Sarah Kuttner erzählt auch die Geschichte einer Tochter, die zurückbleibt in einer Leere, mit Fragen, auf die es zunächst keine Antworten gibt. Dann findet sie einen Chat zwischen ihrer Mutter und einem Love Scammer. Wie verliert man die Mutter an einen Heiratsschwindler? Sie liest Dinge in diesem nicht enden wollenen Chatverlauf, die sie nie wissen wollte. Erfährt so aber auch Dinge über sich selbst. Sarah Kuttner schreibt in einer Tiefe und mit einer Feinfühligkeit, die es überhaupt erst möglich machen, sich einer solchen Geschichte zu nähern. Ich bin alle Gefühle beim Lesen durchlaufen: Mitgefühl, Wut, Unverständnis. Keine der Personen hat einen Namen, weil es uns alle treffen könnte. Nur der Love Scammer hat einen Namen, der ist eben Sam. Ganz viele Sams.
Nicht nur für Betroffene eine aufwühlende Geschichte, die jede und jeden treffen kann.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Andrea Zimmermann
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | S. Fischer |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 284 Seiten |
| ISBN | 978-3-10-397741-7 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Mutter und Tochter / Tod / Love Scamming / Liebe |