Middletide - Was die Gezeiten verbergen

Sarah Crouch

Der Selbstmord einer Ärztin wirft Fragen auf. Schon bald gerät ein gescheiterter Schriftsteller ins Visier der Polizei.

Als die schöne und junge Ärztin der Kleinstadt erhängt an einem Baum in einer abgelegenen Bucht aufgefunden wird, kommen dem Sheriff und seinem Assistenten bei Routineuntersuchungen Zweifel an einem möglichen Selbstmord. Nachdem der Polizei kurz nach dem Todesfall dazu ein Roman zugeschickt wird, in dem sich viele weitere Hinweise finden, fällt der Verdacht schnell auf den etwas eigenbrötlerischen Besitzer des Landstücks, der nach einem gescheiterten Versuch in San Francisco eine Schriftstellerkarriere aufzubauen, in seine Heimatstadt zurückgekehrt war und hier mehr schlecht als recht sein Leben fristet. Wollte er einem Kritiker beweisen, dass der vorgetäuschte Selbstmord in seinem Buch durchaus möglich wäre? - Kurze Kapitel mit einigen Zeitsprüngen erzählen vom Wegzug, von großen Hoffnungen, von Verlust, Freundschaften und der ersten großen Liebe zu einer Frau der First Nations, wie sich die Ureinwohner Nordamerikas heute nennen. Solide Unterhaltung mit glaubwürdigen Charakteren.
 

Dieser Whodunit mit einem Schuss Liebe in malerischer amerikanischer Kulisse kann überall angeboten werden. 

 

Bewertung: 3/3   

Rezension von:  Bärbel McWilliams


Preisgeb.: 24,00 €
Erscheinungsjahr2025
Verlagdtv Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG
Originalspracheenglisch
Übersetzer:inLena Kraus
Seitenzahl379 Seiten
ISBN978-3-423-28474-5
SignaturSL
SchlagworteKrimi / Unterhaltung / Nordamerika / Liebe