Sommer auf Perigo Island
Über das raue Leben am und mit dem Meer, über Verlust und Vertrauen - aus der Sicht eines zwölfjährigen Jungen.
Alle hier in Neufundland leben vom Fischfang, auch Pierce und seine Mutter. Pierce hat zwei dicke Freunde, mit denen er die Ferien verbringen will. Doch in diesem Sommer ist alles anders. Emily ist auf der Insel, Bennies Cousine. Auch sie ist mutig und draufgängerisch, und sie mag Pierce offensichtlich gerne. Pierce hat vor drei Jahren seinen Vater ans Meer verloren. Auf einmal wird die sechzehnjährige Anna vermisst, mit der Pierce etwas ganz Besonderes verband. Wenn er seinen Vater schon nicht finden konnte, muss er jetzt unbedingt Anna finden – mit den Freunden und Emily an seiner Seite. Ein krimiähnliches Abenteuer beginnt. Währenddessen lernt Pierce zu trauern und den Verlust des Vaters zu akzeptieren. Er lernt, dass Mädchen und Meeresbiologie interessant sind, und Schuldzuweisungen oft vorschnell. Eine flott und klar geschriebene, spannende Geschichte, die als leichte Sommerlektüre daherkommt, aber starke Gefühle und wichtige aktuelle Themen nicht scheut.
Ein Schmöker mit Tiefgang für ein breites Lesepublikum, zur Anschaffung empfohlen.
Bewertung: 2/3
Rezension von: Angelika Barth
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | mare |
| Originalsprache | Englisch |
| Übersetzer:in | Claudia Feldmann |
| Seitenzahl | 267 Seiten |
| ISBN | 978-3-86648-720-8 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Coming-of-Age / Verlust / Inselleben / Kanada |