Wäre Jesus Klimaaktivist?

Ruben Zimmermann

Zimmermann deutet Jesus "bibelgemäß und historisch plausibel" als Klimaretter u. Schöpfer einer ökologischen Ethik.

Zimmermann arbeitet Jesus ökologisch auf. Zwischen der Person Jesu und der Gegenwart reflektiert er Strukturanalogien, die das Interesse decken. Umkehr liest er als Klimafasten, Flugscham, Radikalität. Die Ökohermeneutik stutzt die Bedeutung des Menschen zurecht (es kommt in der Schöpfung nicht an auf ihn), Artenvielfalt dient dem Menschen. Die Menschwerdung Jesu kann als "deep incarnation" gedeutet werden - Jesus reicht in den Körper der Schöpfung hinein. Interessengeleitet versteht Zimmermann die "Tempelaktion Jesu" als Tierbefreiung. Die ökologische Schöpfungsethik ist mimetische Ethik, die Maß und Vorbild an Jesus hat. "Ethik aus der Kraft biblischer Bilder und Vorbilder" ist wie Midas - was Zimmermann anfasst, wird ökologische Schöpfungsethik. Er wählt einen biblischen Begründungsrahmen - Motivation aus Naturrecht, Gewissen, befreiter Freiheit fehlen. Und um die titelgebende Frage zu beantworten: Für ihn wäre Jesus ein Klimaretter.


Das auf der Höhe der Zeit geschriebene u. verständliche Buch wendet sich an alle, die Not mit der Klimakrise haben, sei es zur Inspiration,sei es zum besseren eigenen Verständnis.   

 

Bewertung: 2/3   

Rezension von:   Martin Schulz


Preiskt.: 19,00 €
Erscheinungsjahr2025
VerlagEv. Verl.-Anst.
OriginalspracheDeutsch
Übersetzer:in--
Seitenzahl233 Seiten
ISBN978-3-374-07877-6
SignaturCg / Ce
SchlagworteSchöpfungsethik / Schöpfung / Ethik / Zeitgeist