Weißes Licht

Eric Puchner.

Liebe, Freundschaft, Verrat. Ein Roman über die großen Themen des Lebens.

Cece will Charlie heiraten, einen jungen Arzt, und quartiert sich im Ferienhaus seiner Familie in Montana ein, um die Vorbereitungen zu treffen. Sie ist glücklich, aber dann verliebt sie sich in Garrett, Charlies besten Freund, und die beiden brennen miteinander durch, am Tag nach der Hochzeit. Oh je, das kann ja banal werden, fürchtet die Leserin. Wird es aber nicht. Unglaublich, was hier alles verhandelt wird. So viele Fragen: Nach dem Happy end, nach der Erfüllung eines sehnlichen Wunsches, wie kann das Leben da weiter gehen? Eine tiefe Schuld, tatsächlich oder empfunden – wie verändert sie Freundschaften? Warum – und wie – verletzen Menschen, die einander lieben, den anderen so, dass er Schaden nimmt für sein ganzes Leben? In diesem Roman glaubt man es zu begreifen. Der Autor nimmt die Jahrzehnte von 2004 bis 2054 in den Blick. Die Gesellschaft wandelt sich, die Wälder brennen, Rauchschwaden legen sich über Montana. Wir erleben Cece, Charlie und Garrett, wie erst ihre Kinder erwachsen werden, dann die Haare grau und die Erinnerungen löchrig. Ein spannendes Familienepos, verstörend und bewegend.


Die große amerikanische Erzählung - hier ist sie. Ein Roman, der verhandelt, was uns wirklich bewegt, in der Familie und in der Welt. 

 

Bewertung: 3/3   

Rezension von:  Anne Buhrfeind 


Preisgeb.: 25,00 €
Erscheinungsjahr2025
Verlaghanserblau
OriginalspracheEnglisch
Übersetzer:inpociao u. Roberto de Hollanda
Seitenzahl525 Seiten
ISBN978-3-446-28454-8
SignaturSL
SchlagworteBelletristik / USA