Wer fastet, stirbt länger

Eva Rossmann

Kulinarische, kriminaltistische Kurzstorys.

Acht Kurzkrimis sind hier vereint. Immer haben sie einen kulinarischen Bezug.Die Autorin bezieht sich zudem immer auf aktuelle politische Themen. So geht es in der Titelgeschichte "Wer fastet, stirbt länger" um eine emigrierte syrische Familie; eigentlich nur um Mutter und Tochter. Die Mutter Leyla arbeitet nun in einer besonders schönen Bäckerei, einer "Brotboutique". Brot verschwindet und Leyla wird des Diebstahls bezichtigt. Nun soll ihre Tochter Maria dem Fall auf den Grund gehen und Detektivin spielen. Entlarvt wird schließlich der Besitzer des Hauses, Doktor Berger, der das Fasten predigt und als Autor darüber zahlreiche Ratgeber schreibt und doch dem köstlichen frischen Brot von Leyla nicht widerstehe konnte. Er stiehlt es aus dem Lager des Geschäfts. 
Mit sehr kurzen Sätzen und vielen Dialogen ist dies kein literarisches Meisterwerk, doch gute Unterhaltung. Vorsicht auch bei der nicht immer korrekten Äußerungen der Autorin ethnischen Gruppen gegenüber.Im Anhang bietet die ehemals gelernte Köchin, die auch Verfassungsrichterin und Journalistin ist, noch interessante Rezepte.
 

Breit einsetzbar, da sehr leicht zu lesen. Nichts für wirkliche Krimifans, aber gute Unterhaltung mit gesellschaftspolitischem Bezug. 

 

Bewertung: 2/3   

Rezension von:   Christiane Spary


Preiskart.: 22,00 €
Erscheinungsjahr2025
VerlagFolio
OriginalspracheDeutsch
Übersetzer:in--
Seitenzahl206 Seiten
ISBN978-3-85256-920-8
SignaturSL
SchlagworteKrimi / Kulinarik / Kurzgeschichten