Wir Kinder von Auschwitz
Die Jüdin Tova Friedman erzählt aus der Sicht ihres 12-jährigen Ichs das Leben und Überleben im KZ.
Tova Friedman kommt 1938 als Tola Friedman in einer polnischen Stadt zur Welt. Sie muss mit ihrer Mutter und ihrem Vater das Leben im Ghetto ertragen und wird schließlich im Alter von fünf Jahren mit ihrer Mutter in das Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau deportiert. Dank der Liebe ihrer Mutter, sowie deren Überlebensregeln, konnten die zwei das Lager überleben und in die Heimatstadt zurückkehren. Gemeinsam mit dem Vater baute sich die Familie in den USA ein neues Leben auf.
Sehr eindrücklich berichtet Friedman von ihren ersten 12 Lebensjahren, die geprägt waren durch Hunger und Todesangst, menschenverachtende Zustände und ständige Anfeindungen. Wie durch ein Wunder überlebte sie nicht nur einmal die Willkür und Grausamkeit der Nazis. Beim Lesen musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass dies kein Roman ist, so unglaublich, unbegreifbar, unfassbar ist das Berichtete.
Das kurze Interview und das Glossar am Ende runden das Buch wunderbar ab.
Trotz des schweren Themas für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Meines Erachtens ein absolutes Muss für jede Bücherei.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Anke Breymaier
| Altersempfehlung | ab 10 Jahren |
| Preis | kt.: 11,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Originalsprache | Englisch |
| Übersetzer:in | Roman Stadler |
| Verlag | cbt |
| Seitenzahl | 204 S. |
| ISBN | 978-3-570-31683-2 |
| Signatur | Ju 2 / Jb |
| Schlagworte | Holocaust / Konzentrationslager / 2. Weltkrieg / Antisemitismus |