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Eine fiktionale Biografie über eine Frau, die ihr Leben dem Kampf für medizinische Gerechtigkeit für Frauen widmet.
Danielle ist Jodies große und auch erste Liebe. Die beiden lernen sich kennen, als Jodies Mutter nach jahrelangen ungeklärten Unterleibsschmerzen mit Danielles Unterstützung endlich die richtige Behandlung erhält. Danielles Job ist es, Menschen beim Arzt Gehör zu verschaffen, hartnäckig zu bleiben und die richtige medizinische Behandlung zu erhalten. Nach Danielles plötzlichem Tod versucht sie herauszufinden, wer ihre Lebenspartner*in eigentlich war. Erzählt wird das Portrait einer unangepassten, kämpfersichen, lesbischen Frau, die sich in Zeiten der HIV und Aidskrise zur Fürsprecherin kranker Menschen macht. Als sich immer mehr Frauen hilfesuchend an sie wenden, gründet sie gemeinsam mit Jodie eine Stiftung und der Kampf für medizinische Gerechtigkeit wird zu ihrer Lebensaufgabe. Für Hilfesuchende wird sie zur Heldin, für Ärzt:innen ein lästiges und manchmal auch bedrohliches Hindernis. Doch in allem Engagement und Kämpfen leidet Danielles eigene Gesundheit und die Beziehungen zu Jodie, ihren engsten Freun:*innen und zur selbstgewählten Familien wird oft auf die Probe gestellt.
Ein berührender, nachdenklich machender Roman für Leser:innen, die sich für Themen wie Frauengesundheit, queeres Leben und Freundschaft interessieren.
Bewertung: 2/3
Rezension von: Susanne Hartmaier
| Preis | geb.: 32,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Hanser Berlin |
| Originalsprache | Niederländisch |
| Übersetzer:in | Lisa Mensing |
| Seitenzahl | 621 Seiten |
| ISBN | 978-3-446-28200-1 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Freundschaft / Frauen / Queer / Gesundheitssystem |