Wort für Wort

Maryam Master

Wie wird man eine Heldin, die ihren Freunden in schweren Zeiten beisteht?

Aria, der neue Junge an der Schule, spricht kein Wort. Er kommt aus dem Iran, hat schlimme Erlebnisse gehabt und wird hier auch noch von Brutalo Rufus gemobbt. Hero findet Aria sympathisch und sie und ihre Freundin Jaz freunden sich auch ohne Worte mit ihm an. Aber jedes Mal, wenn Hero eine Gemeinheit gegen Aria miterleben muss, kann sie nur wie erstarrt daneben stehen und ist handlungsunfähig. Wie kann sie nur ihrem Namen Hero (Heldin) gerecht werden? Zu ihrer großen Überraschung  gewinnt Aria einen Schreibwettbewerb. Auch wenn er nicht spricht, hat er also viel zu sagen! Und dann tauchen auf einmal Seiten aus dem geklauten Tagebuch von Rufus auf und die Geschichte nimmt richtig Fahrt auf. Der Jugendroman aus dem Australischen ist witzig und flott gestaltet, fast greift er zu viele Themen auf. Nebenher erfahren wir noch über die bipolare Erkrankung von Heros Vater und wie die Familie damit umgeht. Neben Hero erzählt auch Aria in einigen Kapiteln über seine traumatischen Erlebnisse im Iran und auf der Flucht. 
 

Ernste Themen mit Leichtigkeit und Empathie für junge Leser:innen ab 12 Jahren erzählt. 

 

Bewertung: 3/3 

Rezension von:  Stefanie Drüsedau


Altersempfehlungab 12 Jahren
Preisgeb.: 17,00 EUR
Erscheinungsjahr2025
OriginalspracheEnglisch
Übersetzer:inIsabel Abedi
VerlagWoow
Seitenzahl229 S.
ISBN978-3-03967-045-1
SignaturJu 3
SchlagworteFlucht / Mobbing / Sprache / Freundschaft