Zähl leise bis zehn!
Die zehnjährige Mia erlebt einen Sommer mit vielen Umbrüchen.
Mia kann die Ferien kaum erwarten, bis sie erfährt, dass ihre Freundinnen planen, ohne sie in ein Sommercamp zu fahren. Mia ist tief verletzt, aber sie kann mit niemandem sprechen. Ihre Mutter ist mit ihrem neuen Freund beschäftigt, ihr Vater möchte keinen Kontakt zu ihr und dann wird auch noch ihr Opa krank. Nichts ist mehr so, wie es war, und Mia fühlt sich, als stünde sie auf schwankendem Boden. Da lernt sie Lasse kennen, einen Jungen aus der Nachbarschaft, mit dem sie sich auf Anhieb versteht wie mit einem Bruder. Zusammen tauchen die beiden im Wald in Fantasiewelten ab und Mia lebt wieder auf. Doch plötzlich ist Lasse spurlos verschwunden, und sie beginnt verzweifelt, die ganze Stadt nach ihm abzusuchen. Als sie schon aufgeben will, kommt ihr Mama zur Hilfe und Mia schöpft neue Hoffnung. – Behutsam geht die Autorin den Empfindungen eines Mädchens an der Schwelle zur Pubertät auf den Grund, das sich nach Liebe, Akzeptanz und einem festen Platz im Leben sehnt.
Ein sehr empfehlenswertes, bewegendes Buch, das das Lebensgefühl von zehnjährigen Mädchen einfängt.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Elisabeth Schmitz
| Altersempfehlung | ab 10 Jahren |
| Preis | geb.: 14,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Originalsprache | Finnisch |
| Übersetzer:in | Elina Kritzokat |
| Verlag | Carlsen |
| Seitenzahl | 220 S. |
| ISBN | 978-3-551-55969-2 |
| Signatur | Ju 2 |
| Schlagworte | beginnende Pubertät / Ausgrenzung |