Zehn Bilder einer Liebe
Eine zeitgemäße Liebesgeschichte mit authentischen und vielschichtigen Protagonisten.
In 10 Bildern erzählt Köhler die Geschichte von David und Luisa. Beide werden ein Liebespaar, als sie schon Beziehungen hinter sich haben und die etwas ältere Luisa hat bereits eine Tochter. Er erzählt von ihrer ersten Begegnung, ihrer Vergangenheit, ihrem zufälligen Wiedertreffen.Sie hasste das Wort Familie. Familie war Zwang, war Blut und Genetik, war Schweigen, schlecht versteckte Abneigung. Aber das, dieser Mischmasch aus ihnen dreien, das war etwas, für das ihr ein besseres Wort fehlte, etwas, auf das sie das alte, verfluchte Wort vorsichtig setzen konnte, ohne dass es sich nach Ersticken anfühlte. Einzeln sein und doch etwas Gemeinsames. Aber weil man es wollte, nicht weil man musste.Ihre Beziehung gerät in eine Krise als sich der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind entwickelt, der sich nicht so einfach erfüllt. Die missglückten Versuche in einer Kinderwunschklinik erschüttern Davids Selbstverständnis, und stellt ihre Liebe und ihre Beziehung in Frage. Für mich liegt die Stärke dieses Romans in der Beschreibung alltäglicher, aber doch prägender Momente des Lebens und der Liebe.
Lohnend sowohl für Literaturkreise als auch für Einzeleser*innen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Christine Stockstrom
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Frankfurter Verl. - Anst. |
| Originalsprache | deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 222 Seiten |
| ISBN | 978-3-627-00326-5 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Liebe / Familie / Beziehung / Lebenskrise |