Der Club der Unbeugsamen
In den USA der 1930er Jahre nehmen die Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand.
In „Der Club der Unbeugsamen“ werden zwei Perspektiven aufgezeigt, die Sicht des 11jährigen Waisenkindes Meg und der unverheirateten 24jährigen Birdie. Ihre Geschichten treffen sich, als Birdie sich im Waisenhaus die Buchhaltung vornimmt. In Mississippi der 1930er dreht sich alles um finanzielle Not. Nicht nur das Waisenhaus benötigt dringende Unterstützung, auch Birdie kommt in die Stadt, um sich Geld von ihrer reich verheirateten Schwester zu leihen. Das Leben beider ist hart, dennoch versuchen sie ihren Gestaltungsspielraum immer wieder zu erweitern. Detailliert beschreibt Kathryn Stockett ihre Charaktere, deren innere Zerrissenheit und den Wunsch das Richtige zu tun. Dabei zeichnet sie ein vielschichtiges Bild der USA, in der Rassentrennung ebenso zum Alltag gehört wie die Abhängigkeit vom Ehemann. Aber die Frauen dieses Buches setzen sich über viele Gegebenheiten hinweg, bleiben unbeugsam und werden ihrer Rolle nicht gerecht. Diesen Mut verfolgt man gerne 800 Seiten lang.
Aufgrund der Länge bietet sich das Buch für Menschen an, die gerne lesen und sich in eine Geschichte vertiefen wollen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Joana Stephan
| Preis | geb.: 28,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | btb |
| Originalsprache | Englisch |
| Übersetzer:in | Cornelia Holfelder-von der Tann |
| Seitenzahl | 844 Seiten |
| ISBN | 978-3-442-76335-1 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Frauen / USA / Gesellschaftliche Gegensätze / Rassismus |