Dio mio!
Best-Practice aus der Dionysiuskirche Krefeld.
Dio mio (mein Gott) auch das noch! Dieser Gedanke kam mir in den Sinn, als ich das Buch zum Rezensieren vorliegen hatte. Auch Ratschläge können manchmal Schläge sein, gerade in den nervenaufreibenden kirchlichen Umbruchszeiten der Gegenwart. "Jetzt schreiben die auch noch ein Buch?"– so beginnt das schmale Bändchen und so könnte es auch enden. Herausgekommen ist jedoch ein durchaus erfrischendes Büchlein. Nichts wirklich Neues, aber inspirierend zusammengefasst und komprimiert. Glücklicherweise wissen auch die Autoren (Gemeindereferentin und Priester), dass sie die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen haben und die Ausgangslagen von Gemeinde zu Gemeinde höchst unterschiedlich sind. Das macht Freude beim Lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einer biblischen Besinnung, führt über zu gemeindetheoretischen Reflexionen und endet mit einem kurzen Gebet. Für mich ist es eine Art Brevier. Auf dem Weg als Kirche und Gemeinde tut es gut, innezuhalten und die eigene Arbeit zu prüfen. Das tut Not, Dio mio.
Ein Besinnungsbüchlein im besten Sinne. Für alle, die gern in der Kirche mitarbeiten und ihre eigene Arbeit reflektieren möchten.
Bewertung: 2/3
Rezension von: Oliver Georg Hartmann
| Preis | kt.: 18,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Kösel |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 156 Seiten |
| ISBN | 978-3-466-37349-9 |
| Signatur | Ci / Ch |
| Schlagworte | Kirche / Best-Practice / Gemeindeaufbau / Gemeindearbeit |