Mein letztes Jahr der Unschuld

Daisy Alpert Florin

Isabels letztes Semester auf dem College steht an und ist Lehrstunde für so einiges.

Irgendwie landet Studentin Isabel am Abend vor den Weihnachtsferien in Zev Nemanns Schlafzimmer und schläft mit ihm. Sie sieht sich dabei zu und merkt zu spät, dass sie eigentlich nicht wollte. Als sie danach ihrer überdrehten Mitbewohnerein Debra davon erzählt, wird das Ganze zu einer Vergewaltigung und Zev  zur Rechenschaft gezogen. Isabel fühlt sich mehr als unwohl damit. Das Semester bleibt dramatisch: Sie wird Zeuge, wie die Ehe des Betreuers ihrer Masterarbeit über Edith Wharton dramatisch in die Brüche geht und macht die Bekanntschaft mit R.H. Conelly, der ihren Kurs für kreatives Schreiben übernimmt, ihr Talent erkennt und sie protegiert. Sie beginnt eine Affäre mit ihm und droht in gefährliches Fahrwasser zu gleiten, doch als es darauf ankommt, trifft sie die richtige und vor allem unabhängige Entscheidung. Ein tiefsinniger und süffig geschriebener Roman über die unklaren Grenzen zwischen Jugend und Erwachsensein und die Wichtigkeit von Wurzeln und Menschen, die etwas in dir erkennen, was du (noch) nicht sehen kannst.
 

Campus-Flaire, Literatur, Sex und eine faszinierende Hauptfigur. Man kann diesen Roman schwer aus der Hand legen. 

 

Bewertung: 3/3   

Rezension von:  Marie Varela


Preisgeb.: 24,00 €
Erscheinungsjahr2024
VerlagEisele
Originalspracheenglisch
Übersetzer:inpociao u. Roberto de Hollanda
Seitenzahl336 Seiten
ISBN978-3-96161-186-7
SignaturSL
SchlagworteCampus-Roman / Universität / Literatur / Drama