Pinke Monster
Vielschichtige Graphic Novel über das Coming-out eines 14-Jährigen zwischen Familiendrama und esoterischer Manipulation.
Sandra sucht nach Hilfe für ihren an Depression erkrankten Mann Georg. Durch eine Arbeitskollegin erhält sie den Kontakt zu Thea. Diese versteht sich als Heilerin und kennt sich mit Energien und Kristallen aus. Die anfängliche Skepsis verfliegt rasch. Thea besitzt ein einnehmendes Wesen und wird zu einem gern gesehenen Gast der Familie. Während es dem Vater durch Theas Hilfe besser zu gehen scheint, hat sich sein Sohn Frank in einen Klassenkameraden verliebt. Für diesen zeichnet er regelmäßig Bilder von Monstern und anderen schaurigen Kreaturen. Thea sieht darin negative Energien, die seinem Vater Schaden zufügen. Um diese zu vertreiben, werden die Bilder mit pinker Farbe überzeichnet. Kurz darauf vermutet Thea, dass Frank homosexuell ist und sieht darin einen weiteren schadhaften Einfluss auf die Gesundheit des Familienvaters. Frank muss sich von Thea und seinem Elternhaus emanzipieren, wenn seine Liebe eine Chance haben soll. Glücklicherweise ist er dabei nicht allein.
Eine Mutmach-Geschichte für junge Menschen, die kurz vor ihrem Coming-out stehen.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Stefanie Schmettlach
| Altersempfehlung | ab 14 Jahren |
| Preis | kt.: 24,00 EUR |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Verlag | Reprodukt |
| Seitenzahl | 203 S. |
| ISBN | 978-3-95640-441-2 |
| Signatur | Ju 3 / SL |
| Schlagworte | Manga / Coming-out / Esoterik / Graphic Novel |