Sie wollen uns erzählen
Geschichte über eine tiefgehende Mutter-Sohn-Beziehung:Mutter und Sohn sind neurodivers und kommen damit zurecht.
Oz hat nicht nur eine Diagnose und ist wenigstens von AHDS betroffen, aber in seinem Inneren ist er ein Junge an der Schwelle zur Pubertät, der sich Sorgen macht, der sich verliebt und der den Kummer in den Augen seiner Mama, seiner Lehrerin und seines Vaters und und und genau lesen kann. Wie soll er damit umgehen? Einige Strategien hat er schon entwickelt und er dosiert seine Worte genau. An anderen Stellen überwältigen ihn Stress und Angst und er verliert die Fassung. Oft zu seinem Nachteil und noch öfter zum Ärger seiner Mutter, die wiederum Oz beschützen will vor zu viel Diagnosen und zu vielen Medikamenten, die seine Art zu sein liebt und die ihn lesen kann. Außerdem ist sie selbst mehr als ungewöhnlich. Aus den Augen beider erleben wir wenige Tage rund um den Beginn der Sommerferien. Es kommt das meiste anders als gedacht. Aber es wird sehr gut und dabei fehlt nicht mal Spannung. Es gibt viel Zärtlichkeit und Großzügigkeit zu erlesen. Toll.
Für Elternkreise, Schulen und Literaturkreise.
Bewertung: 3/3
Rezension von: Christiane Thiel
| Preis | geb.: 24,00 € |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Zsolnay |
| Originalsprache | Deutsch |
| Übersetzer:in | -- |
| Seitenzahl | 221 Seiten |
| ISBN | 978-3-552-07521-4 |
| Signatur | SL |
| Schlagworte | Verschiedenartigkeit / Mutterliebe / Verantwortung / Neurodiversität |