Ultramarin

Ann-Christin Kumm

Ein Spiel um Begehren, Macht und Manipulation.

Lou macht Sommerurlaub mit seinem Freund Rafael der Lou fasziniert, der ihn aber sehr schlecht behandelt. Sie machen Sommerurlaub an der dänischen Küste, in einem abgelegenen Ferienhaus. Lou möchte „diese Zuneigung aus (sich) herauskriegen, wie ein Gift, das man erbrechen muss". Es gelingt ihm nicht; es bleibt eine toxische Beziehung, die seit Schultagen existiert. Nora, eine Freundin, hat die beiden begleitet; alle drei begegnen sich sexuell. Es geht um Sex und Macht, um Begehren und Dominanz, eine wirre und wilde Beziehungsgeschichte. Was zunächst wie ein unbeschwerter Urlaub beginnt, endet in dunklen Abgründen, bis hin zu Mord. Rafael ist von der Macht über Menschen besessen. Am Ende tötet Nora Rafael. Dies ist eine Befreiung für sie selbst, wie auch für Lou. Ein oft holprig erscheinender Stil macht das Einlesen zunächst schwer.    
 

Für aufgeschlossene Leser*innen, die mit der offenen Beschreibung queeren sexuellen Begehrens umgehen können. 

 

Bewertung: 2/3   

Rezension von:   Christiane Spary 


Preisgeb.: 23,00 €
Erscheinungsjahr2026
VerlagHanser Berlin
OriginalspracheDeutsch
Übersetzer:in--
Seitenzahl223 Seiten
ISBN978-3-446-28675-7
SignaturSL
SchlagworteSexualität / Begehren / Macht / queeres Leben